Tick-Tack
Die Leseprobe beginnt bei einer Zwangsversteigerung. Frau Vischnewski, Rechtspflegeinspektorin, leitet die Versteigerung aus dem Insolvenzverfahren.
Doreen Markert, Filialleiterin in einem Discounter und alleinerziehend, hat im Alkoholrausch beschlossen, eine Ruine im Leipziger Poetenweg 13a für 100 € zu kaufen – eine glückliche Fügung. Die denkmalgeschützte Villa ist stark renovierungsbedürftig, doch schon als Kind war Doreen von der ehrwürdigen Fassade fasziniert.
Im Laufe der Versteigerung fällt Herr Weißbach negativ auf. Er ist Bodybuilder, ein übler Typ mit gefährlicher Vergangenheit. Er behauptet, ihm würde die Villa als rechtmäßiger Erbe nach dem Erbschaftsrecht gehören. Herr Thalheim, ein Bieter der Monument AG im schicken Anzug, bietet Doreen im Nachgang an, ihr das Objekt zu einem unschlagbaren Preis abzukaufen. Sie lehnt ab und stattet ihrem Schnäppchen einen Besuch ab.
Die ersten Schritte in der Villa werden sehr atmosphärisch beschrieben, sodass man sich das imposante Entrée bildlich vorstellen kann. Doreen staunt einerseits über die Schönheit der intakten Treppenläufe und erschaudert andererseits bei dem Anblick der vielen Arbeiten auf der Großbaustelle. Sie bittet die Villa scherzhaft um einen versteckten Schatz und findet tatsächlich einen 100-Euro-Schein, der unter dem Treppenabsatz versteckt war. Über allem ertönt das stetige „Tick-Tack” einer Uhr. Ist es ein symbolischer Countdown, bis Weißbach die Nerven verliert, oder kann Doreen ihr Herzensprojekt auch mit geringen finanziellen Mitteln aufhübschen?
Der Einstieg ist klasse, und ich bekomme nie genug von spannenden Geschichten, die in alten Herrenhäusern angesiedelt sind. Der Spuk steckt in jeder Faser des Backsteins. Die Frage ist nur, ob es sich um einen friedlichen Spuk handelt.
Doreen Markert, Filialleiterin in einem Discounter und alleinerziehend, hat im Alkoholrausch beschlossen, eine Ruine im Leipziger Poetenweg 13a für 100 € zu kaufen – eine glückliche Fügung. Die denkmalgeschützte Villa ist stark renovierungsbedürftig, doch schon als Kind war Doreen von der ehrwürdigen Fassade fasziniert.
Im Laufe der Versteigerung fällt Herr Weißbach negativ auf. Er ist Bodybuilder, ein übler Typ mit gefährlicher Vergangenheit. Er behauptet, ihm würde die Villa als rechtmäßiger Erbe nach dem Erbschaftsrecht gehören. Herr Thalheim, ein Bieter der Monument AG im schicken Anzug, bietet Doreen im Nachgang an, ihr das Objekt zu einem unschlagbaren Preis abzukaufen. Sie lehnt ab und stattet ihrem Schnäppchen einen Besuch ab.
Die ersten Schritte in der Villa werden sehr atmosphärisch beschrieben, sodass man sich das imposante Entrée bildlich vorstellen kann. Doreen staunt einerseits über die Schönheit der intakten Treppenläufe und erschaudert andererseits bei dem Anblick der vielen Arbeiten auf der Großbaustelle. Sie bittet die Villa scherzhaft um einen versteckten Schatz und findet tatsächlich einen 100-Euro-Schein, der unter dem Treppenabsatz versteckt war. Über allem ertönt das stetige „Tick-Tack” einer Uhr. Ist es ein symbolischer Countdown, bis Weißbach die Nerven verliert, oder kann Doreen ihr Herzensprojekt auch mit geringen finanziellen Mitteln aufhübschen?
Der Einstieg ist klasse, und ich bekomme nie genug von spannenden Geschichten, die in alten Herrenhäusern angesiedelt sind. Der Spuk steckt in jeder Faser des Backsteins. Die Frage ist nur, ob es sich um einen friedlichen Spuk handelt.