Ist Liebe genug?
Michelle lernt Henry vor einem Hamburger Luxushotel kennen, in dem sie als Rezeptionistin arbeitet. Michelle lebte zuvor in Sachsen und musste ihren Schmuckladen schließen. Sie kämpft ständig mit ihren Schulden. Erst später erfährt sie, dass Henry sehr wohlhabend ist und sich um Geld noch nie Sorgen machen musste. Obwohl sie aus ganz unterschiedlichen Verhältnissen stammen, verlieben sich die beiden. Es ist die ganz große Liebe - wäre da nicht das Thema Geld und die soziale Herkunft. Wäre es nicht schön, wenn sich Michelle keine Gedanken mehr über Geld machen müsste? Ein sorgenfreies Leben scheint möglich. Doch Michelle möchte weiterhin unabhängig sein und hat ihre Bedenken. Sie zieht schließlich doch bei ihm ein und fragt sich erneut: Macht Geld glücklich? Vorübergehend ja. Doch als sie ein Angebot vom Hotel erhält, um sich weiterzubilden und ihr eine bessere Position in Aussicht gestellt wird, gerät sie in einen Zwiespalt. Es kommt zu immer größeren Konflikten zwischen den beiden. Hält die Beziehung stand, trotz der sozialen Ungleichheiten?
Ich mochte besonders die Dynamik in der Beziehung zwischen Henry und Michelle. Die Figuren sind wie aus dem Leben gegriffen und fühlen sich komplett real an. Zudem habe mich in sehr vielen Gedankengängen wieder gefunden und fand die Lebensumstände und Emotionen nachvollziehbar. Das Thema Klassismus und der Fokus auf soziale Differenzen und unterschiedliche Lebenswege wird durch die beiden Hauptfiguren authentisch porträtiert - vor allem, wie die Autorin die Entwicklung der Beziehung beschreibt und auf den Punkt bringt, wie die Kluft zwischen den beiden immer größer wird und die Liebe Risse bekommt. Für mich insgesamt ein Buch, das im Gedächtnis bleibt, und mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht hat.
Ein intensiver und realitätsnaher Roman über die Liebe zwischen Arm und Reich, der lange nachhallt. Ruth-Maria Thomas hat mich mit ihrem einzigartigen Stil und Vibe erneut überzeugen können!
Ich mochte besonders die Dynamik in der Beziehung zwischen Henry und Michelle. Die Figuren sind wie aus dem Leben gegriffen und fühlen sich komplett real an. Zudem habe mich in sehr vielen Gedankengängen wieder gefunden und fand die Lebensumstände und Emotionen nachvollziehbar. Das Thema Klassismus und der Fokus auf soziale Differenzen und unterschiedliche Lebenswege wird durch die beiden Hauptfiguren authentisch porträtiert - vor allem, wie die Autorin die Entwicklung der Beziehung beschreibt und auf den Punkt bringt, wie die Kluft zwischen den beiden immer größer wird und die Liebe Risse bekommt. Für mich insgesamt ein Buch, das im Gedächtnis bleibt, und mich an vielen Stellen zum Nachdenken gebracht hat.
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