Interessante Geschichte mit Schwachstellen
Das Cover samt Farbschnitt sieht anhand des Vorschaubildes sehr schön aus. Da ich das Hörbuch gehört habe, kann ich nichts über das tatsächliche Aussehen sagen.
Die Sprecherin des Hörbuchs passt ganz gut; man hört ihr gerne zu.
Die Story an sich finde ich auch sehr gut. Ein düsteres World-Setting, Drachen, Ritter, Freundschaft, eine beginnende Lovestory, ... da kann man sich nicht beschweren. Allerdings ist mir die Protagonistin etwas auf die Nerven gegangen. Sie sieht sich oft in der Opferrolle; zum Teil zu Recht aber auch oft unbegründet. Am Anfang hat sie nicht einmal wirklich mit Lucan geredet und kann ihn nicht ausstehen und erwartet immer nur das Schlechteste von ihm. Auch wenn sich ihre Einstellung ihm gegenüber mit der Zeit ändert verfällt sie oft zurück in alte, überzogene Muster "er ist so gemein zu mir, ihm kann man nicht vertrauen, er hat mich schon wieder verraten". Auch wenn er es nicht getan hat oder nur scheinbar getan hat. Was mir auch nicht so gefallen hat, war die übertriebene Grausamkeit im Tribunal. Dafür, dass die letzten Menschen so wertvoll sein sollen und sie die letzte Bastion gegen die Drachen bilden, wird echt wenig Wert auf das Überleben der Tribunal-Teilnehmer gelegt. Folter, Hunger, sogar Morde - scheinbar wäre es auch ok gewesen, wenn die Teilnehmer alle gestorben wären. Auch wenn diese Methoden einem größeren Ziel dienen, so sind sie meiner Meinung nach ziemlich übertrieben.
Um mit etwas gutem aufzuhören: mir hat gefallen, dass "Gnade" in dieser Welt nichts Gutes ist. Diese verdrehte Anschauung fand ich kreativ und passend.
Auch wenn mir nicht alles an diesem Roman gefallen hat, so ist die Grundstory spannend und man will wissen wie es weiter geht.
Die Sprecherin des Hörbuchs passt ganz gut; man hört ihr gerne zu.
Die Story an sich finde ich auch sehr gut. Ein düsteres World-Setting, Drachen, Ritter, Freundschaft, eine beginnende Lovestory, ... da kann man sich nicht beschweren. Allerdings ist mir die Protagonistin etwas auf die Nerven gegangen. Sie sieht sich oft in der Opferrolle; zum Teil zu Recht aber auch oft unbegründet. Am Anfang hat sie nicht einmal wirklich mit Lucan geredet und kann ihn nicht ausstehen und erwartet immer nur das Schlechteste von ihm. Auch wenn sich ihre Einstellung ihm gegenüber mit der Zeit ändert verfällt sie oft zurück in alte, überzogene Muster "er ist so gemein zu mir, ihm kann man nicht vertrauen, er hat mich schon wieder verraten". Auch wenn er es nicht getan hat oder nur scheinbar getan hat. Was mir auch nicht so gefallen hat, war die übertriebene Grausamkeit im Tribunal. Dafür, dass die letzten Menschen so wertvoll sein sollen und sie die letzte Bastion gegen die Drachen bilden, wird echt wenig Wert auf das Überleben der Tribunal-Teilnehmer gelegt. Folter, Hunger, sogar Morde - scheinbar wäre es auch ok gewesen, wenn die Teilnehmer alle gestorben wären. Auch wenn diese Methoden einem größeren Ziel dienen, so sind sie meiner Meinung nach ziemlich übertrieben.
Um mit etwas gutem aufzuhören: mir hat gefallen, dass "Gnade" in dieser Welt nichts Gutes ist. Diese verdrehte Anschauung fand ich kreativ und passend.
Auch wenn mir nicht alles an diesem Roman gefallen hat, so ist die Grundstory spannend und man will wissen wie es weiter geht.