Interessantes Buch mit viel Potential, das leider nicht gänzlich ausgeschöpft wurde

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emilie Avatar

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„Dragon Cursed“ von Elise Kova ist der Auftakt einer Fantasy-Dilogie mit Drachen-Thematik, der trotz seiner interessanten Grundidee leider mit einigen Schwächen zu kämpfen hat.

​Vorab möchte ich das Optische des Buches positiv hervorheben: Das Design der Deluxe-Edition ist wahnsinnig gut gelungen und passt einfach perfekt zum Thema des Buches. Vor allem die haptische drachenschuppenartige Veredelung ist wirklich schön.

​Die Ansatz zur Story selbst fand ich überaus interessant. Besonders das Drachen hier einmal nicht als die edlen, Ehrfurcht erregenden Geschöpfe, sondern vielmehr wirklich als die tödliche Gefahr, die sie sind, gesehen werden.
Gerade zu Beginn glänzt die Erzählung mit sehr bildhaften Beschreibungen. Obwohl man mitten ins Geschehen geworfen wird, gelingt der Einstieg in die Story dadurch gut. Je weiter die Handlung jedoch voranschreitet, desto mehr lässt diese anfängliche Dynamik nach. Das Buch beginnt sich stellenweise sehr zäh zu lesen. Erst gegen Ende nimmt die Geschichte wieder etwas an Fahrt auf. Alles in allem hatte ich mir hier, gerade nach der vielversprechenden Leseprobe, einfach mehr erhofft.
​Auch was die Charaktere betrifft, konnte mich leider niemand so richtig von sich überzeugen. Das mag allerdings auch am zähen Mittelteil gelegen haben, in den ich nicht so richtig reingefunden hab.