Spannend und mit neuer Drachen-Idee

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Der Auftakt der neuen Reihe von Elise Kova konnte mich sehr begeistern. Die Handlung spielt in der letzten verbliebenen Stadt namens Vingard und war damit mal nicht ganz so komplex. Allerdings konnte ich mir die hiesige Bedrohung, die Geißel, irgendwie nicht besonders gut vorstellen. Sie wird als eine Art Nebel beschrieben und befindet sich unheilvoll außerhalb der Stadtmauern und bringt die Drachen hervor, die immer wieder die Stadt angreifen.
Doch auch von innen gibt es eine Bedrohung, denn junge Menschen können drachenverflucht sein und sich in einen Drachen verwandeln. Für mich mal eine erfrischend neue Idee in Sachen Drachen.
Um solch eine Verwandlung zu verhindern, werden alle jungen Erwachsenen doch recht unmoralischen Prüfungen unterzogen. Und wer tatsächlich den Fluch in sich trägt, wird getötet. Das Buch hat damit eine wirklich düstere Atmosphäre und geht für mich auch Richtung Dark Fantasy. Es ist schon ziemlich krass, was die jungen Menschen dort erdulden müssen.
Ansonsten bietet die Geschichte eine Heldin, Isola, die eigentlich keine will und die nicht weiß, wem sie wirklich trauen kann. Dabei hofft sie einfach nicht verflucht zu sein, abzuwägen, ob sie ihrem Wächter Lucan vertrauen kann und herauszufinden, was der unsympathische Vikar mit ihrer Gabe anstellen will.
Die Geschichte hält eine Menge Überraschungen bereit, hat einen unheimlichen Sog und bietet ein spannendes Ende, dass einen schnell die Fortsetzung herbeisehen lässt.
Ich bin einfach nur begeistert und kann das Buch bestens empfehlen.