War leider nicht so mein Fall

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Die Deluxe-Ausgabe ist wirklich sehr sehr schön geworden, besonders die Schuppenoptik mochte ich wirklich sehr. Aber nicht nur die Optik, sondern auch der Klappentext hat mich neugierig auf dieses Buch gemacht.

Ich mochte die Idee, dass die Menschen selbst sich in Drachen verwandeln können, wovor sie große Angst haben, da Drachen die gefährlichen Feinde sind. Und genau vor dieser Angst profitiert ein System und hält die Menschen so unter ihrer Kontrolle. Das Isola anders ist und das System hinterfragt und nicht traut, hat mich wirklich sehr neugierig gemacht.

Was ich positiv betonen muss, ist das detaillierte Worldbuilding und der bildhafte Schreibstil der Autorin, was mir zu Beginn wirklich sehr gefallen hat. Die vorherrschende bedrückende Atmosphäre konnte ich direkt spüren. Als Leser wird man mitten in die Geschichte geworfen und weiß erstmal gar nicht was da vor sich geht. Und normalerweise liebe ich auch so einen Storyaufbau. In diesem Buch hat es mich jedoch nicht gecatcht.

Das Buch fühlte sich nach dem doch gut gelungenen Einstieg für mich irgendwann nur noch sehr langatmig und zäh an. Ständig wurden Ereignisse angedeutet, die nicht erklärt wurden. Und das nicht nur einmal sondern mehrmals. Auch die langen inneren Monologe von Isola haben sich immer und immer wieder wiederholt und haben auf mich sehr ermüdend gewirkt. Auch die Dynamiken zwischen den Charakteren waren für mich nicht wirklich greifbar. Da hätte ich mir deutlich mehr Background gewünscht. Ich bin so leider überhaupt nicht mit dem Buch warm geworden und habe es nach der Hälfte abgebrochen. Was ich wirklich sehr schade finde, da die Geschichte wirklich sehr viel Potential hat und ich den Schreibstil der Autorin gut fand.