🐉 Zwischen Drachenfluch, Erwartungen und dem Mut, selbst zu entscheiden

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nadjadn Avatar

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Also ich muss direkt mit dem Offensichtlichen anfangen: Diese Deluxe Ausgabe ist einfach ein Traum! 🥰😍💕 Der Schuber, die Drachenschuppen Optik, der Farbschnitt … ich könnte das Buch wirklich einfach nur anschauen und wäre schon glücklich. 😂🐉

Aber zum Glück ist nicht nur das Äussere wunderschön.

Ich habe am Anfang tatsächlich ein kleines bisschen gebraucht, um richtig in die Geschichte hineinzukommen. Man wird ziemlich direkt hineingeworfen und bekommt dadurch viele Informationen auf einmal. Eigentlich mag ich genau das ja, weil ich nicht erst hundert Seiten Vorgeschichte brauche – aber mein Kopf musste erst einmal alles sortieren. 😅

Und dann war ich plötzlich komplett drin.

Die Idee rund um den Drachenfluch und das Tribunal fand ich von Anfang an spannend. In Vingard leben die Menschen ständig mit der Angst vor den Drachen und für die Betroffenen des Fluchs bedeutet eine Verwandlung nicht einfach nur ein anderes Leben, sondern den sicheren Tod. Und ausgerechnet Isola muss sich dieser Prüfung stellen.

Isola mochte ich sofort. 💕 Sie ist für mich keine dieser typischen Fantasy Heldinnen, die immer genau wissen, was sie tun und vor keiner Gefahr Angst haben. Sie hat Angst. Sie ist unsicher. Sie zweifelt. Und trotzdem macht sie weiter.

Genau das hat sie für mich so authentisch gemacht.

Dazu kommt der unglaubliche Druck, der auf ihr liegt, weil sie angeblich die Reinkarnation von Valor sein soll. Eine Rolle, die andere für sie ausgesucht haben und deren Erwartungen sie irgendwie erfüllen soll.

Und dann ist da ihre Mutter, die Isola sehr geprägt hat. Ich mochte diesen Einfluss unglaublich gerne, gerade weil ihre Mutter ihr nicht einfach nur irgendwelche Regeln mitgegeben hat, sondern ihr gezeigt hat, Dinge zu hinterfragen und anders zu denken.

Auch Saipha ist für mich eine Figur, die man einfach mögen muss. 🥰 Diese Freundschaft zwischen den beiden hat mir richtig gut gefallen und war für mich eine der schönen emotionalen Seiten der Geschichte.

Und natürlich gibt es da noch Lucan. 👀

Ausgerechnet der Junge, der Isola schon länger wie ein Schatten verfolgt und bei dem sie natürlich erst einmal davon ausgeht, dass er nichts Gutes im Schilde führt. Und je mehr ich über ihn erfahren habe, desto neugieriger wurde ich.

Ich mochte die Dynamik zwischen den beiden sehr. Gerade weil Vertrauen hier nicht einfach vorausgesetzt wird. Sie müssen sich während des Tribunals aufeinander verlassen, obwohl Isola überhaupt nicht weiss, ob sie ihm wirklich trauen kann.

Und ich liebe solche Situationen. 😂

Für mich ist Dragon Cursed – Zeig keine Gnade eine Geschichte über

🐉 die Angst vor dem, was in einem selbst schlummern könnte
🔥 eine junge Frau, die lernen muss, ihren eigenen Weg zu gehen
⚔️ tödliche Prüfungen und den Kampf ums Überleben
💕 Freundschaft, die auch in den schwierigsten Momenten Halt gibt
👀 Geheimnisse, Erwartungen und die Frage, wem man wirklich vertrauen kann
💭 und darüber, dass man nicht das sein muss, was andere in einem sehen wollen.

Was mich besonders gepackt hat, war die Entwicklung von Isola. Sie merkt immer mehr, was eigentlich in ihr steckt und dass sie vielleicht viel stärker ist, als sie selbst bisher geglaubt hat.

Und genau diese Entwicklung habe ich unglaublich gerne begleitet.

Auch die Drachen haben für mich etwas Besonderes. 🐉 Die Bedrohung durch sie ist ständig präsent und gleichzeitig wollte ich unbedingt mehr über sie und den Fluch erfahren.

Und dann kamen die letzten Kapitel.

Ähm … okay?! 😳

Da hat mich die Geschichte definitiv noch einmal richtig erwischt. Gerade gegen Ende kommen einige Dinge zusammen, mit denen ich so nicht gerechnet hatte, und natürlich endet das Buch genau so, dass ich jetzt unbedingt wissen möchte, wie es weitergeht. 😂

Ich liebe es, wenn ein Reihenauftakt mir genug gibt, damit ich zufrieden bin, aber gleichzeitig noch so viele Fragen offenlässt, dass ich den nächsten Band kaum erwarten kann.

Mein Fazit:
Dragon Cursed – Zeig keine Gnade hat mich nach einem kurzen Einstieg, in dem ich erst einmal alle Informationen sortieren musste, völlig gepackt. Ich mochte die Idee, die Drachenwelt, das Tribunal und vor allem Isola unglaublich gerne.

Sie ist für mich gerade deshalb eine so tolle Protagonistin, weil sie Angst haben darf und trotzdem mutig ist. Weil sie zweifelt und trotzdem weitergeht. Und weil sie langsam selbst herausfindet, wer sie eigentlich sein möchte, unabhängig davon, wer andere glauben, dass sie sein soll.

Dazu eine tolle Freundschaft, ein geheimnisvoller Lucan, Drachen und eine Geschichte, bei der ich gegen Ende immer schneller gelesen habe.

Für mich ein wunderschöner und spannender Romantasy Auftakt, der mich emotional erwischt und richtig neugierig auf die Fortsetzung gemacht hat. 🖤