beklemmender Spionagethriller
Dunkelmann - Lars Findsen und Jacob Weinreich
⭐️⭐️⭐️⭐️
Dunkelmann von Lars Findsen und Jacob Weinreich ist ein brandaktueller Spionagethriller, der mich tatsächlich ziemlich gut unterhalten hat, obwohl Geheimdienstgeschichten eigentlich gar nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre sind.
Im Mittelpunkt steht Daniel Hartmann, Analyst beim dänischen Geheimdienst. Bei der Überprüfung einer chinesischen Delegation fällt ihm auf, dass einer der Männer offenbar unter falscher Identität einreisen will. Gemeinsam mit der jungen Agentin Maja Birk beginnt er nachzuforschen und stößt dabei auf politische Interessen rund um Grönland, internationale Machtspiele und die Frage, was eigentlich wirklich hinter der Mission der Chinesen steckt.
Ich mochte sehr, dass das Buch sofort ins Geschehen einsteigt. Es gibt keine langen Vorreden, sondern direkt dieses diffuse Gefühl von Beobachtung, Misstrauen und Bedrohung. Die Spannung bleibt auch konstant erhalten, vor allen Dingen durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven. Dadurch entwickelt sich ein richtiger Lesesog.
Besonders stark fand ich die realistische Atmosphäre. Das Ganze wirkt nie völlig überzogen oder unrealistisch konstruiert, sondern eher wie etwas, das tatsächlich genau so irgendwo im Hintergrund passieren könnte.
Daniel und Maja als Figuren fand ich dabei eher funktional als besonders nahbar. Ich mochte sie, aber ich hatte nicht das Gefühl, ihnen emotional besonders nahe zu kommen. Das hat mich hier allerdings weniger gestört, weil der Fokus für mich ohnehin stärker auf der politischen Spannung und der eigentlichen Bedrohungslage lag.
Das Ende war mir persönlich fast ein wenig zu groß inszeniert, aber insgesamt hat mich der Thriller definitiv überzeugt. Düster, schnell erzählt, hochaktuell und gerade wegen seines politischen Bezugs ziemlich beklemmend. Für mich etwa 4 Sterne.
⭐️⭐️⭐️⭐️
Dunkelmann von Lars Findsen und Jacob Weinreich ist ein brandaktueller Spionagethriller, der mich tatsächlich ziemlich gut unterhalten hat, obwohl Geheimdienstgeschichten eigentlich gar nicht unbedingt mein bevorzugtes Genre sind.
Im Mittelpunkt steht Daniel Hartmann, Analyst beim dänischen Geheimdienst. Bei der Überprüfung einer chinesischen Delegation fällt ihm auf, dass einer der Männer offenbar unter falscher Identität einreisen will. Gemeinsam mit der jungen Agentin Maja Birk beginnt er nachzuforschen und stößt dabei auf politische Interessen rund um Grönland, internationale Machtspiele und die Frage, was eigentlich wirklich hinter der Mission der Chinesen steckt.
Ich mochte sehr, dass das Buch sofort ins Geschehen einsteigt. Es gibt keine langen Vorreden, sondern direkt dieses diffuse Gefühl von Beobachtung, Misstrauen und Bedrohung. Die Spannung bleibt auch konstant erhalten, vor allen Dingen durch die kurzen Kapitel und die wechselnden Perspektiven. Dadurch entwickelt sich ein richtiger Lesesog.
Besonders stark fand ich die realistische Atmosphäre. Das Ganze wirkt nie völlig überzogen oder unrealistisch konstruiert, sondern eher wie etwas, das tatsächlich genau so irgendwo im Hintergrund passieren könnte.
Daniel und Maja als Figuren fand ich dabei eher funktional als besonders nahbar. Ich mochte sie, aber ich hatte nicht das Gefühl, ihnen emotional besonders nahe zu kommen. Das hat mich hier allerdings weniger gestört, weil der Fokus für mich ohnehin stärker auf der politischen Spannung und der eigentlichen Bedrohungslage lag.
Das Ende war mir persönlich fast ein wenig zu groß inszeniert, aber insgesamt hat mich der Thriller definitiv überzeugt. Düster, schnell erzählt, hochaktuell und gerade wegen seines politischen Bezugs ziemlich beklemmend. Für mich etwa 4 Sterne.