beeindruckend

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nele33 Avatar

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Eden des Autors Jan Costin Wagner reiht sich in die schwierigen Themen ein, mit denen der Autor schon des Öfteren bei mir Punkten konnte.

Das Buch startet mit einer regelrechten Familienidylle:
Der Architekt Markus Stenger hat alles, was man für ein glückliches Leben braucht, zuoberst steht für ihn seine 12-jährige Tochter Sofie. Diese vergöttert er geradezu. So kann er ihr auch den Wunsch nach einem Konzert ihrer Lieblingssängerin Ariana La Vega nicht abschlagen und besorgt kurzerhand Karten für Sofie, Tante und Cousine. Während er im Foyer auf die Konzertgänger wartet, kommt es zum unvorstellbarem: Es explodiert ein Sprengsatz. Ab diesem Zeitpunkt ist für die Familie, Angehörige und Freunde das Leben nicht mehr wie es vorher war.

Der Autor beleuchtet die Situation, die einem realen Geschehen angelehnt sind, aus den unterschiedlichen Perspektiven und dies sehr eindrücklich.
Auch die Warte des Selbstmordattentäters findet sein Kapitel, für mich sehr schwierig zu lesen, da mir da jedes Verständnis für fehlt. Der Versuch auch dieses Leben zu beleuchten ist dennoch auch wichtig und gut.

Ein schwieriges Buch ein äußerst schwieriges Thema:
Abschied, Verlust, Trauer, Unverständnis und eine große Portion Gesellschaftskritik haben das Buch von der ersten Seite an fesselnd und lässt mich nachdenklich zurück.

Von mir eine klare Leseempfehlung.