Sehr interessante Own Voice Geschichte
Der Titel und das Cover haben sofort meine Neugier geweckt. Dann hat mich die Beschreibung bereits durch die ersten Sätze überzeugt. Als sprechende Autistin, die dennoch mit Kommunikation struggelt, interessiert mich dieser Roman besonders. Und die Leseprobe enttäuschte nicht. Die Ich-Perspektive ist nicht meine bevorzugste, passt aber hier perfekt. Dass der Roman in einer Tagesstätte beginnt aus Sicht eines Autisten ist mal etwas anderes und besonders, weil es jemand schreibt, der sich mit dem Thema und dem Innenleben eines Autisten wirklich auskennt. Die Sprache spricht mich an. Locker, nicht zu seicht, aber auch nicht zu hochgestochen und mit einer Art Humor, die mir sofort zusagt und den Ich-Erzähler sympathisch rübernringt. Es macht neugierig, die Personen, das Umfeld, all das verspricht skurille und berührende Momente.