Wenn Worte einen Ausweg finden

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xirxe Avatar

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Hauptthema ist der Rückblick auf die Kindheit des Ich-Erzählers: Wie seine Mutter früh erkannte, dass ihr Sohn trotz fehlender Sprache intelligent ist, ihm mit einer Buchstabentafel das "Deuten und Tippen" beibrachte und ihn gegen alle Widerstände des Schulsystems durch Highschool und schließlich Volkshochschule brachte – mit hervorragenden Noten. Im Kontrast dazu steht Jorges Schicksal: Ohne diese Form der Unterstützung landete er auf einer Sonderschule ohne Perspektive und lebt nun in lebenslanger institutioneller Abhängigkeit.
Das ist emotional wirkungsvoll und gut geschrieben, aber wie eine in der Fachwelt höchst umstrittene Methode hier unkritisch als Erfolgsgeschichte dargestellt wird, finde ich schon etwas merkwürdig. Auch dass das System Schule fast durchgehend negativ gezeichnet wird, während Mom fast heiligenhaft erscheint, ist schon sehr dick aufgetragen.
Vielleicht gleicht sich das im Laufe des Buches noch aus, aber so hinterlässt mich der Text trotz der guten Lesbarkeit zwiespältig.