Authentisch!

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warda Avatar

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Im Rahmen meiner Tätigkeit als Sozialarbeiterin begegnet mir das Thema der Neurodivergenz immer wieder. Daher hat mich der Roman „Ein ganz normales Wunder“ besonders angesprochen.
Die einzelnen Kapitel greifen die Geschichte unterschiedlicher Personen mit ihren gewissen Päckchen auf, sowohl von Klienten der Tagesstätte als auch die der Mitarbeiter sowie der Angehörigen.
Die Schilderungen von Geschehnissen und die Einblicke in die Gefühlswelten sind sehr eindringlich, es sind Geschichten von Menschen am Rande der Gesellschaft. Es ist eine Kunst, die Leserschaft mit einfachen Worten derart zu berühren und in das Leben anderer mitzunehmen.
Das Buch wirkt nach und regt zur Reflektion an. Insbesondere im Hinblick darauf, dass es Diskussionen dahingehend gab, ob Woody Brown als nonverbaler Autist in der Lage ist, dieses Buch geschrieben zu haben. Hier wird sichtbar, was dieser Roman anprangert, die Absprache von Fähigkeiten und Kompetenzen von Menschen, wenn sie gewissen Vorstellungen nicht im vollen Maße entsprechen…