Das ganz normale Leben aus Sicht eines Autisten
Ein solches Werk - laut Coverinfo verfasst von einem Autisten, der unfähig ist, zu sprechen - ist auf jeden Fall ein absolut besonderes Projekt und eine einzigartige Leistung: Als Mensch, der einzig über seine Tafel kommunizieren kann, ein solches Buch zu verfassen. Wahrscheinlich kann ich diese Leistung nicht einmal im Ansatz würdigen. Einfach aus dem Grund, dass ich mich schon häufiger mit dem Thema beschäftigt habe und deswegen die einzelnen Schritte nicht als so einzigartig wahrnehmen kann, wie sie hier sind, weil viele der hier erwähnten Schwierigkeiten und Erkenntnisse mir bereits bekannt waren, wenn auch nicht durch die Vermittlung eines Betroffenen selber, sondern durch die Beobachtungen seiner Verwandtschaft.
Sehr für ihn einstehen, also in diesem Fall für die Romanfigur Walter, das tut seine Mutter, auch schon vor dem Tod des Vaters, der die Familie nicht nur in finanzielle Schwierigkeiten bringt., Sie verhilft in ein inspirierendes Leben, in dem er seine eigene Meinung zum Ausdruck bringen und so seinen Anteil zu vielen Themen beisteuern kann, einen elementaren Anteil daran. Nicht auszudenken, was geschehen würde, wenn sie irgendwann auch nicht mehr da ist, zumal sich das Leben in der zweiten Hälfte des Romans für beide extrem ändert.
Ich fühle mich wirklich schlecht dabei, dass ich mich teilweise zwingen musste, hier weiterzulesen: dies ist eben kein Roman, in den man sich fallen lassen kann wie auf weiche Kissen. Aber dennoch gehört er wie die Lektüre anderer Romane zu meiner Freizeitgestaltung. Da ich ihn als sehr fordernd erlebte, nahm ich mir die Zeit und kam nur schrittchenweise voran.
Woody schreibt über vieles sehr positiv, wodurch es scheint, als ob der Alltag nach den großen Veränderungen für die Familie zwar auf emotionaler, nicht aber in anderer Hinsicht extrem schwer gestaltet.Ich würde aber auch gerne ein ehrliches Statement aus der Sicht seiner Mutter lesen, wie es für sie, die alles wuppen muss, ist.
Sehr für ihn einstehen, also in diesem Fall für die Romanfigur Walter, das tut seine Mutter, auch schon vor dem Tod des Vaters, der die Familie nicht nur in finanzielle Schwierigkeiten bringt., Sie verhilft in ein inspirierendes Leben, in dem er seine eigene Meinung zum Ausdruck bringen und so seinen Anteil zu vielen Themen beisteuern kann, einen elementaren Anteil daran. Nicht auszudenken, was geschehen würde, wenn sie irgendwann auch nicht mehr da ist, zumal sich das Leben in der zweiten Hälfte des Romans für beide extrem ändert.
Ich fühle mich wirklich schlecht dabei, dass ich mich teilweise zwingen musste, hier weiterzulesen: dies ist eben kein Roman, in den man sich fallen lassen kann wie auf weiche Kissen. Aber dennoch gehört er wie die Lektüre anderer Romane zu meiner Freizeitgestaltung. Da ich ihn als sehr fordernd erlebte, nahm ich mir die Zeit und kam nur schrittchenweise voran.
Woody schreibt über vieles sehr positiv, wodurch es scheint, als ob der Alltag nach den großen Veränderungen für die Familie zwar auf emotionaler, nicht aber in anderer Hinsicht extrem schwer gestaltet.Ich würde aber auch gerne ein ehrliches Statement aus der Sicht seiner Mutter lesen, wie es für sie, die alles wuppen muss, ist.