Die Sprachlosen

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tschy Avatar

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Der Autor Woody Brown ein nicht-sprechender autistischer Leiter einer Tagesstätte für erwachsene Behinderte in Kalifornien. Durch seine Beschreibung der ganz unterschiedlichen Personen, die vor ganz verschiedenen Herausforderungen stehen, gibt er Ihnen eine geschriebene Stimme und macht sie sichtbar. Er zeigt wie wichtig es ist, dass der Helfer in sich ruht. Er geht sogar so weit, dass er sagt seine Konzentration wird zunichte gemacht, wenn derjenige der ihm hilft, gestresst ist oder über zu wenig Selbstvertrauen verfügt. Das sind, wie er selber schreibt, hohe Anforderungen für einen schlecht bezahlten Job. Man lernt sehr viel über autistische Menschen und wie sehr sie geregelte Abläufe lieben, die oft auch in zwanghaften Handlungsmustern münden. Das Buch ist auch ein Appell an einen sensiblen, empathischen Umgang mit behinderten Menschen. Woody Brown schreibt in dem Kapitel über Tom so schön ‚Die Leute bedenken nicht, dass er alles hört und verseht, was in seiner Gegenwart gesagt wird…Er kann sich nicht wehren, er kann sich nicht beschweren‘.
Ich fand es sehr interessant, wenn auch mitunter anstrengend, in diese Welt, die mir fremd ist einzutauchen. Es ist beeindruckend, wie Woody Brown alles beschreibt und uns somit einen Zugang in diese Welt ermöglicht.