Ein Roman, der sich ins Herz schreibt
Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere. Und manche bleiben für immer verschlossen. So geht es Tom, Walter und den weiteren sogenannten Schützlingen von Upward Bound. Denen Kontakte und Beziehungen erschwert sind – oder auch ganz und gar unmöglich. Denn als Autisten bleiben ihnen manche Wege ins Außen versperrt, während im eigenen Inneren zugleich eine ganze Welt tobt und lärmt. Und strahlt. Und doch nicht gesehen werden kann.
Denn non-verbal oder mit sehr eingeschränkten sprachlichen Fähigkeiten können die Menschen nicht nur ihren Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen oftmals keinerlei adäquaten Ausdruck verleihen. Sie werden ihnen auch abgesprochen und als Personen selbst insofern verkannt als für durchweg geistig retardiert betrachtet. Und damit weder gesehen noch gefördert. Und so ist auch Upward Bound mehr Verwahranstalt als Ort der Begegnung auf Augenhöhe. Die einzelnen Aktivitäten und Programmpunkte sind zugeschnitten auf den Stand von Kleinkindern. Dabei sich stetig wiederholend, monoton und ohne Freude dargeboten. Und Freude ist auch das, was den Bewohner*innen durchweg fehlt. Und wonach sie sich sehnen. In ihrem Nebel aus Monotonie und Traurigkeit.
Doch es gibt auch einzelne Sonnenstrahlen, die Licht in diese Tristesse bringen. Da ist Ann, die ihren Sommer in Upward Bound verbringt. Naiv und unerfahren sich in einen Job stürzend, der sie so unerwartet so sehr erfüllt. Und dieses Glück ganz ungefiltert weitergibt. Und da ist Carlos, straffällig und bislang orientierungslos in seinem Leben. Der in dem stillen Jorge seinen Seelenverwandten gefunden hat. Und da ist das Verstehen, dass es Wege der Kommunikation geben kann. Und damit Bildung, Entwicklung, Erfüllung.
Und letztendlich ist da ein Roman, der für mich ganz unerwartet und ohne Erwartungen war. Dafür mit ganz viel Neugier. Und der dann trifft. Und berührt. Und nicht mehr loslässt. Und das noch lange nach der letzten Seite.
Denn non-verbal oder mit sehr eingeschränkten sprachlichen Fähigkeiten können die Menschen nicht nur ihren Gedanken, Gefühlen und Bedürfnissen oftmals keinerlei adäquaten Ausdruck verleihen. Sie werden ihnen auch abgesprochen und als Personen selbst insofern verkannt als für durchweg geistig retardiert betrachtet. Und damit weder gesehen noch gefördert. Und so ist auch Upward Bound mehr Verwahranstalt als Ort der Begegnung auf Augenhöhe. Die einzelnen Aktivitäten und Programmpunkte sind zugeschnitten auf den Stand von Kleinkindern. Dabei sich stetig wiederholend, monoton und ohne Freude dargeboten. Und Freude ist auch das, was den Bewohner*innen durchweg fehlt. Und wonach sie sich sehnen. In ihrem Nebel aus Monotonie und Traurigkeit.
Doch es gibt auch einzelne Sonnenstrahlen, die Licht in diese Tristesse bringen. Da ist Ann, die ihren Sommer in Upward Bound verbringt. Naiv und unerfahren sich in einen Job stürzend, der sie so unerwartet so sehr erfüllt. Und dieses Glück ganz ungefiltert weitergibt. Und da ist Carlos, straffällig und bislang orientierungslos in seinem Leben. Der in dem stillen Jorge seinen Seelenverwandten gefunden hat. Und da ist das Verstehen, dass es Wege der Kommunikation geben kann. Und damit Bildung, Entwicklung, Erfüllung.
Und letztendlich ist da ein Roman, der für mich ganz unerwartet und ohne Erwartungen war. Dafür mit ganz viel Neugier. Und der dann trifft. Und berührt. Und nicht mehr loslässt. Und das noch lange nach der letzten Seite.