ein sehr berührendes Buch

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catwoman Avatar

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Deutschland liest ein Buch und ich bin wieder dabei. Ganz klar das ist für mich eine der schönsten Initiativen und ich finde es super, dass die Zeit und Kiepenheuer & Witsch diese Sache ins Leben gerufen haben.
Das erst Buch war Real Americans und dieses Mal also ein ganz normales Wunder, ein Debüt von Woddy Brown und hat mich sehr berührt.
Ich glaube nicht, dass ich selbst zu diesem Buch gegriffen hätte umso toller, dass ich es lesen durfte und das habe ich auch in zwei Tagen.
Die Thematik ist ungewöhnlich, denn es geht um von Autismus betroffene Personen, die in einer Tagesstätte sind und wie der Alltag dort aussieht.
Das Besondere ist auch noch, dass viele der Betroffenen zum Autismus auch nicht sprechen. Der Autor selbst ist ebenfalls Autist und spricht ebenfalls nicht. Im Roman gibt es eine Person, die Walter heißt und einen ähnlichen Werdegang aufweist wie Woody und hier verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Fiktion.
Mich hat dieses Buch sehr berührt, gerade weil die Grenzen so verschwommen sind. Außerdem fand ich, dass dieses Buch für mich viele Parallelen zu der Geschichte von Hellen Keller aufweist.
Dass der Autor es geschafft hat, nicht nur dieses Buch zu schreiben, sondern auch sein Studium mit Auszeichnung abzuschließen finde ich unglaublich und gleichzeitig auch unglaublich inspirierend.
Was dieses Buch zeigt und woran der Leser teilhaben kann ist, dass jeder von uns egal wie die Situation ist, gesehen und gehört werden möchte und dass wir dies niemals vergessen sollten.