Einblicke in eine besondere Welt
Worum geht es in dem Buch?
In Ein ganz normales Wunder lernen wir die Menschen kennen, die in der Tagesstätte Upward Bound für Menschen mit Behinderungen zusammenkommen. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, seine besonderen Bedürfnisse und seine ganz persönliche Art, mit der Welt in Kontakt zu treten.
Da ist zum Beispiel Walter, dessen Vater verstorben ist. Er kann nicht sprechen, verständigt sich aber mithilfe einer Buchstabentafel. Tom ist ein junger Mann im Rollstuhl, der es genießt, wenn man sich mit ihm beschäftigt, seine Freude darüber jedoch kaum zeigen kann. Auch Jorge, ein großer, kräftig gebauter Mann, gehört zu den regelmäßigen Besuchern der Einrichtung. Mit dem Pfleger Carlos verbindet ihn ein besonders gutes Verhältnis.
Dann gibt es noch Dave, den Leiter von Upward Bound. Er muss sich nicht nur um die Menschen in seiner Einrichtung kümmern, sondern auch mit den finanziellen Schwierigkeiten auseinandersetzen. Immer wieder ist er gefordert, neue Ideen zu entwickeln, um Spender zu gewinnen und den Fortbestand der Tagesstätte zu sichern.
Eine weitere wichtige Person ist Ann, eine Studentin, die für einige Monate in Upward Bound arbeitet. Anfangs muss sie sich erst an die ungewohnte Umgebung und die besonderen Herausforderungen des Alltags gewöhnen.
Meine Meinung zum Buch:
Da ich selbst einen Angehörigen habe, der in einem Heim für Menschen mit Behinderungen lebt, ist mir die Welt, die in diesem Roman beschrieben wird, nicht fremd. Umso interessanter war es für mich, einen Einblick in den Alltag einer solchen Einrichtung und in die Gedanken- und Gefühlswelt der dort lebenden Menschen zu bekommen.
Ein ganz normales Wunder ist kein Roman im klassischen Sinne. Statt einer durchgehenden Handlung werden verschiedene Geschichten erzählt, die sich um die einzelnen Personen drehen. Dabei geht es vor allem darum, ihre Gefühle, Gedanken und Beweggründe nachvollziehbar zu machen.
Besonders gut gefällt mir, wie der Autor versucht, sich in die unterschiedlichen Figuren hineinzuversetzen und ihre jeweilige Perspektive zu vermitteln. Das gelingt ihm beispielsweise bei Tom, der im Rollstuhl sitzt, ebenso wie bei Ann, die sich als Studentin erst in dieser besonderen Umgebung zurechtfinden muss.
Die Figuren sind unterschiedlich gezeichnet: Manche wachsen einem schnell ans Herz, während andere eher auf Distanz bleiben. Gerade diese Vielschichtigkeit macht die Geschichten für mich interessant. Der Schluss ist zudem spannend und berührend.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ermöglicht Einblicke in eine Welt, die vielen Menschen vielleicht weniger vertraut ist, und regt dazu an, sich intensiver mit den Menschen auseinanderzusetzen, die dort leben und arbeiten.
Ich vergebe vier von fünf Sternen.
In Ein ganz normales Wunder lernen wir die Menschen kennen, die in der Tagesstätte Upward Bound für Menschen mit Behinderungen zusammenkommen. Jeder von ihnen hat seine eigene Geschichte, seine besonderen Bedürfnisse und seine ganz persönliche Art, mit der Welt in Kontakt zu treten.
Da ist zum Beispiel Walter, dessen Vater verstorben ist. Er kann nicht sprechen, verständigt sich aber mithilfe einer Buchstabentafel. Tom ist ein junger Mann im Rollstuhl, der es genießt, wenn man sich mit ihm beschäftigt, seine Freude darüber jedoch kaum zeigen kann. Auch Jorge, ein großer, kräftig gebauter Mann, gehört zu den regelmäßigen Besuchern der Einrichtung. Mit dem Pfleger Carlos verbindet ihn ein besonders gutes Verhältnis.
Dann gibt es noch Dave, den Leiter von Upward Bound. Er muss sich nicht nur um die Menschen in seiner Einrichtung kümmern, sondern auch mit den finanziellen Schwierigkeiten auseinandersetzen. Immer wieder ist er gefordert, neue Ideen zu entwickeln, um Spender zu gewinnen und den Fortbestand der Tagesstätte zu sichern.
Eine weitere wichtige Person ist Ann, eine Studentin, die für einige Monate in Upward Bound arbeitet. Anfangs muss sie sich erst an die ungewohnte Umgebung und die besonderen Herausforderungen des Alltags gewöhnen.
Meine Meinung zum Buch:
Da ich selbst einen Angehörigen habe, der in einem Heim für Menschen mit Behinderungen lebt, ist mir die Welt, die in diesem Roman beschrieben wird, nicht fremd. Umso interessanter war es für mich, einen Einblick in den Alltag einer solchen Einrichtung und in die Gedanken- und Gefühlswelt der dort lebenden Menschen zu bekommen.
Ein ganz normales Wunder ist kein Roman im klassischen Sinne. Statt einer durchgehenden Handlung werden verschiedene Geschichten erzählt, die sich um die einzelnen Personen drehen. Dabei geht es vor allem darum, ihre Gefühle, Gedanken und Beweggründe nachvollziehbar zu machen.
Besonders gut gefällt mir, wie der Autor versucht, sich in die unterschiedlichen Figuren hineinzuversetzen und ihre jeweilige Perspektive zu vermitteln. Das gelingt ihm beispielsweise bei Tom, der im Rollstuhl sitzt, ebenso wie bei Ann, die sich als Studentin erst in dieser besonderen Umgebung zurechtfinden muss.
Die Figuren sind unterschiedlich gezeichnet: Manche wachsen einem schnell ans Herz, während andere eher auf Distanz bleiben. Gerade diese Vielschichtigkeit macht die Geschichten für mich interessant. Der Schluss ist zudem spannend und berührend.
Insgesamt hat mir das Buch gut gefallen. Es ermöglicht Einblicke in eine Welt, die vielen Menschen vielleicht weniger vertraut ist, und regt dazu an, sich intensiver mit den Menschen auseinanderzusetzen, die dort leben und arbeiten.
Ich vergebe vier von fünf Sternen.