Einblicke in eine ganz andere Welt
Woody Brown führt uns in seinem Roman in eine Tagesstätte für erwachsene behinderte Menschen in Los Angeles. In dieser Tagesstätte namens Upward Bound lernt der Leser neben vielen anderen Walter, den jungen nicht-sprechenden autistischen Hauptprotagonisten; Jorge, den ewigen Ausreisser bei den Ausflügen der Gruppe ins nahe gelegene Einkaufscenter; Carlos, den mitfühlenden Pfleger und Anne, die hübsche Studentin, die hier einen Ferienjob macht, kennen. Der Originaltitel des amerikanischen Romans lautet übrigens "Upward Bound", was mir als Titel viel besser gefallen hat als der deutsche Titel.
In Kurzgeschichten ähnelnden Kapiteln wird jeweils aus der Perspektive der Betreuer und Betreuten der Tagesstätte deren Alltag erzählt. Im Mittelpunkt steht hierbei der Blick auf das Leben Walters. Es ist eine ganz andere Welt, in die man hier eintaucht. Speziell die in kurzen Sätzen vermittelten Wahrnehmungen Walters berühren und machen seine innere Welt in ihrer Eingeschlossenheit und die damit verbundene Unerreichbarkeit, ja Unsichtbarkeit für die Außenwelt der sogenannten "normalen", nicht behinderten Meinschen eindringlich nachfühlbar.
Walter ist ein Mensch, durch seinen Autismus gewiss kein Mensch wie jeder andere, aber doch ein Mensch, der fühlt, denkt und seinen Platz und sein Glück im Leben sucht und damit eben doch ein wertvoller und auf seine Art außergewöhnlicher Mensch ist, wie jeder andere Mensch auch. Das gilt für alle in Upward Bound betreuten Personen und diese Botschaft ist das Wertvolle an diesem Roman.
Sehr gekonnt wird zudem ein spannender Plot entwickelt, der über die Eintönigkeit des Alltags in der Einrichtung hinausführt und durch die Geschehnisse zwischen Betreuten, Pflegepersonal und Angehörigen auf einen bewegenden Höhepunkt zusteuert. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, der den Blick auf die Welt und auf unsere Mitmenschen weitet und den jeder gelesen haben sollte.
Daher eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich vergebe 5 Sterne und bedanke mich für die Zusendung des Leseexemplars im Rahmen der Aktion Deutschland liest ein Buch.
In Kurzgeschichten ähnelnden Kapiteln wird jeweils aus der Perspektive der Betreuer und Betreuten der Tagesstätte deren Alltag erzählt. Im Mittelpunkt steht hierbei der Blick auf das Leben Walters. Es ist eine ganz andere Welt, in die man hier eintaucht. Speziell die in kurzen Sätzen vermittelten Wahrnehmungen Walters berühren und machen seine innere Welt in ihrer Eingeschlossenheit und die damit verbundene Unerreichbarkeit, ja Unsichtbarkeit für die Außenwelt der sogenannten "normalen", nicht behinderten Meinschen eindringlich nachfühlbar.
Walter ist ein Mensch, durch seinen Autismus gewiss kein Mensch wie jeder andere, aber doch ein Mensch, der fühlt, denkt und seinen Platz und sein Glück im Leben sucht und damit eben doch ein wertvoller und auf seine Art außergewöhnlicher Mensch ist, wie jeder andere Mensch auch. Das gilt für alle in Upward Bound betreuten Personen und diese Botschaft ist das Wertvolle an diesem Roman.
Sehr gekonnt wird zudem ein spannender Plot entwickelt, der über die Eintönigkeit des Alltags in der Einrichtung hinausführt und durch die Geschehnisse zwischen Betreuten, Pflegepersonal und Angehörigen auf einen bewegenden Höhepunkt zusteuert. Ein Roman, den ich sehr gerne gelesen habe, der den Blick auf die Welt und auf unsere Mitmenschen weitet und den jeder gelesen haben sollte.
Daher eine absolute Leseempfehlung von mir. Ich vergebe 5 Sterne und bedanke mich für die Zusendung des Leseexemplars im Rahmen der Aktion Deutschland liest ein Buch.