Erhellend

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krani Avatar

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Der Autor ist Autist und kann nicht sprechen. Er berichtet aus seinem Leben und dem der Menschen, die ihn umgeben. Wie das gelingen kann, schildert er ebenfalls.
Im Zentrum steht eine Tagesstätte für Behinderte in Los Angeles und die Menschen, die hier leben. Mit großem Einfühlungsvermögen schildert der Autor, was die Schützlinge und die Betreuer der Einrichtung empfinden und warum. Eine fortlaufende Handlung gibt es nicht, es ist eher ein Mosaik verschiedener Persönlichkeiten. Weil man in jedem Kapitel auf eine andere Person der Tagesstätte trifft, liest sich das durchaus interessant und spannend.
Der Gedanke, dass Autisten möglicherweise alles verstehen, was um sie herum passiert und sich nur nicht äußern können, hat mich erschreckt. Man hat diese Menschen immer für auch geistig behindert gehalten. Diesem Buch zufolge ist das keineswegs richtig.
Ein erhellender Einblick in eine für Normalos sehr fremde Welt. Und ein Appell, diesen Menschen mehr Möglichkeiten zu bieten.