Großartig
Hallo ihr Lieben,
heute habe ich meine Rezension zu „Ein ganz normales Wunder“ von Woody Brown für euch. Auf dieses Buch war ich schon als ich den Titel gesehen habe neugierig und als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ganz klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.
Diese Geschichte spielt zu großen Teilen in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen. Hier begegnen sich Menschen mit Schicksalen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da gibt es Carlos, den Pfleger mit dem unerschütterlichen Optimismus, und den junge Tom, der sich wortlos nach einer Liebe verzehrt, die unerreichbar scheint. Und da ist Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen. Sie alle und noch weitere Charaktere findet man in dieser Geschichte, die berührt und einen großartigen Blick auf verschiedenste Themen und Menschen wirft.
Woody Brown hat hier eine Geschichte geschrieben, die, für mich, ein absolutes Highlight war und die ich am liebsten allen Menschen in die Hand drücken würde. Der Autor schreibt voller feiner Beobachtungsgabe und ohne in Klischees abzudriften gelingt es ihm nicht nur die Figuren facettenreich und nahbar darzustellen, sondern den Leser*innen Einblicke zu ermöglichen, die, meiner Meinung nach, nachhaltig zum Nachdenken anregen.
Im Verlauf der Handlung lernt man verschiedene Charaktere kennen und erfährt ihre Probleme, Sorgen und Ansichten. Was ich sehr mochte war, dass es trotz dieser unterschiedlichen Episoden und verschiedener Charaktere, zu einem Ganzen kam, was stimmig und absolut rund war. Die Inhalte dieser Geschichte sind so vielfältig, wie ihre Figuren und Woody Brown ist es bei mir gelungen, dass ich mich selbst ertappt und reflektiert habe und das ohne, dass er es offensichtlich wollte. Das ist, für mich, eine ganz große Kunst und es hat etwas in mir verändert.
Es geht, durch das Setting der Tagesstätte, auf jeden Fall auch um Systeme, die überdacht werden sollten, um Institutionen, die mehr Unterstützung benötigen, um Dinge verbessern zu können. Es geht um Menschlichkeit, Grenzen, Vorurteile, Sorgen, Freundschaft und unterschiedlichste Arten von Liebe. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt und an manchen Stellen sind auch ein paar Tränen geflossen.
Als ich die Infos über den Autor gelesen habe, dachte ich, dass ich sie euch nicht vorenthalten sollte, denn Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender, autistischer Absolvent der UCLA. Er wurde mit Summa cum laude für sein Schreiben ausgezeichnet und machte seinen Master of Fine Arts im Bereich Creative Writing 2024 an der renommierten Columbia University.
Das ist für mich nicht der Grund diese großartige Geschichte zu lesen, aber eine spannende und beeindruckende Info, finde ich.
Zudem habe ich erst als ich das Buch hier hatte gesehen, dass es wohl das neue „Deutschland liest ein Buch“ wird und kann nur sagen, dass ich diese Wahl vom Kiepenheuer & Witsch Verlag großartig finde und hoffe, dass ganz viele Menschen dazu greifen werden.
Das Buch erscheint am 03.09.2026 und ich kann nur sagen, merkt es euch vor. Für mich war es ein rundum gelungenes Highlight, welches ich sicherlich nicht vergessen werde.
heute habe ich meine Rezension zu „Ein ganz normales Wunder“ von Woody Brown für euch. Auf dieses Buch war ich schon als ich den Titel gesehen habe neugierig und als ich dann den Klappentext gelesen hatte, war ganz klar, dass ich dieses Buch lesen möchte.
Diese Geschichte spielt zu großen Teilen in einer Tagesstätte für Menschen mit Behinderungen. Hier begegnen sich Menschen mit Schicksalen, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Da gibt es Carlos, den Pfleger mit dem unerschütterlichen Optimismus, und den junge Tom, der sich wortlos nach einer Liebe verzehrt, die unerreichbar scheint. Und da ist Walter, der nach einem schweren Schicksalsschlag versucht, die Scherben seines Lebens wieder zusammenzusetzen. Sie alle und noch weitere Charaktere findet man in dieser Geschichte, die berührt und einen großartigen Blick auf verschiedenste Themen und Menschen wirft.
Woody Brown hat hier eine Geschichte geschrieben, die, für mich, ein absolutes Highlight war und die ich am liebsten allen Menschen in die Hand drücken würde. Der Autor schreibt voller feiner Beobachtungsgabe und ohne in Klischees abzudriften gelingt es ihm nicht nur die Figuren facettenreich und nahbar darzustellen, sondern den Leser*innen Einblicke zu ermöglichen, die, meiner Meinung nach, nachhaltig zum Nachdenken anregen.
Im Verlauf der Handlung lernt man verschiedene Charaktere kennen und erfährt ihre Probleme, Sorgen und Ansichten. Was ich sehr mochte war, dass es trotz dieser unterschiedlichen Episoden und verschiedener Charaktere, zu einem Ganzen kam, was stimmig und absolut rund war. Die Inhalte dieser Geschichte sind so vielfältig, wie ihre Figuren und Woody Brown ist es bei mir gelungen, dass ich mich selbst ertappt und reflektiert habe und das ohne, dass er es offensichtlich wollte. Das ist, für mich, eine ganz große Kunst und es hat etwas in mir verändert.
Es geht, durch das Setting der Tagesstätte, auf jeden Fall auch um Systeme, die überdacht werden sollten, um Institutionen, die mehr Unterstützung benötigen, um Dinge verbessern zu können. Es geht um Menschlichkeit, Grenzen, Vorurteile, Sorgen, Freundschaft und unterschiedlichste Arten von Liebe. Ich habe mit den Charakteren mitgefühlt und an manchen Stellen sind auch ein paar Tränen geflossen.
Als ich die Infos über den Autor gelesen habe, dachte ich, dass ich sie euch nicht vorenthalten sollte, denn Woody Brown schrieb Geschichte als erster nicht-sprechender, autistischer Absolvent der UCLA. Er wurde mit Summa cum laude für sein Schreiben ausgezeichnet und machte seinen Master of Fine Arts im Bereich Creative Writing 2024 an der renommierten Columbia University.
Das ist für mich nicht der Grund diese großartige Geschichte zu lesen, aber eine spannende und beeindruckende Info, finde ich.
Zudem habe ich erst als ich das Buch hier hatte gesehen, dass es wohl das neue „Deutschland liest ein Buch“ wird und kann nur sagen, dass ich diese Wahl vom Kiepenheuer & Witsch Verlag großartig finde und hoffe, dass ganz viele Menschen dazu greifen werden.
Das Buch erscheint am 03.09.2026 und ich kann nur sagen, merkt es euch vor. Für mich war es ein rundum gelungenes Highlight, welches ich sicherlich nicht vergessen werde.