Hat mich tief betroffen gemacht

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Dieses Buch, verfaßt von einem nicht sprechenden Autisten, hat mich betroffen gemacht und mich veranlasst, mich intensiv mit dem Inhalt zu befassen. Es handelt von einer Tagesstätte für Behinderte, vor allem Autisten, die hier mehr schlecht als recht verwahrt werden. Es gibt einen Leiter der Anstalt, der so gut wie nichts über Autismus weiß und demzufolge nichts zu deren Förderung beitragen kann. Die Mitarbeiter zeigen kein großes Interesse an einer sinnvollen Beschäftigung und kümmern sich mehr oder weniger um sich selbst. Außer Carlos, der sich bemüht, den Schützlingen Aufmerksamkeit und Interesse entgegenzubringen. Der Autor bricht eine Lanze für die Schützlinge und gibt ihnen in ergreifenden Worten einen Namen und ein Gesicht. Gerade die nicht sprechenden Autisten haben es besonders schwer. Sie können zwar viel verstehen, aber auf das Gehörte nicht reagieren. Dem Autor wurde das Glück zuteil, daß er in seiner Familie so viel Unterstützung erfuhr, daß er mit seiner Intelligenz sogar einen Hochschulabschluß schaffte.
Es ist an der Zeit, diesen Menschen zu einem menschenwürdigen Leben zu verhelfen und sie entsprechend ihrer Fähigkeiten zu fördern. Dieses Buch wird hoffentlich einen Beitrag dazu leisten.