Leben mit Behinderung
Eine Einrichtung für Behinderte. Mitarbeiter und Bewohner verbringen viel Zeit miteinander. Doch was erleben sie? Und wie gehen sie damit um? Darum geht es in „Ein ganz normales Wunder“.
Sowohl in den USA als auch in Deutschland leben die meisten Menschen mit Behinderung eher am Rande der Gesellschaft. Da ich selber an einer inklusiven Schule arbeite, fand ich die Thematik spannend und war neugierig, wie mit manchen Themen umgegangen wird, vor allem da Autor Woodie Brown selber eine körperliche Beeinträchtigung hat.
Dieses Buch hat es in sich. Bereits von der ersten Seite an war ich gefesselt und voll in der Geschichte. Viele Probleme aus dem Alltag der Bewohner (Kommunikation, Pflege, Transport…) werden exemplarisch angesprochen und feinfühlig bearbeitet. Besonders auffällig ist hierbei, wie sich die Bewohner und ihre Familien fühlen. Während ein Bewohner und seine Eltern sehr gekämpft hatten, um eine normale Schule zu besuchen, hatte ein anderer keine Kontakte außerhalb der Familie. Diese Situationen sind mir vertraut, da wir einige Kinder nur beschulen können, wenn eine 1:1 Begleitung gesichert ist.
Auch die Sprache passt super zum Thema. Es geht um verschiedene Hilfsmittel, Begleitungen und Miskommunikation. Das alles wird artgerecht sprachlich übermittelt. Hervorzuheben ist dabei, dass die Sprache einfach gehalten ist. Das passt zum Thema Leben mit Behinderung.
Insgesamt bin ich vollumfänglich zufrieden. Die einzelnen Charaktere und die Sprache geben Einblicke in den Alltag von Menschen mit Behinderung und kann hoffentlich Barrieren senken. Von mir gibt es fünf Sterne.
Sowohl in den USA als auch in Deutschland leben die meisten Menschen mit Behinderung eher am Rande der Gesellschaft. Da ich selber an einer inklusiven Schule arbeite, fand ich die Thematik spannend und war neugierig, wie mit manchen Themen umgegangen wird, vor allem da Autor Woodie Brown selber eine körperliche Beeinträchtigung hat.
Dieses Buch hat es in sich. Bereits von der ersten Seite an war ich gefesselt und voll in der Geschichte. Viele Probleme aus dem Alltag der Bewohner (Kommunikation, Pflege, Transport…) werden exemplarisch angesprochen und feinfühlig bearbeitet. Besonders auffällig ist hierbei, wie sich die Bewohner und ihre Familien fühlen. Während ein Bewohner und seine Eltern sehr gekämpft hatten, um eine normale Schule zu besuchen, hatte ein anderer keine Kontakte außerhalb der Familie. Diese Situationen sind mir vertraut, da wir einige Kinder nur beschulen können, wenn eine 1:1 Begleitung gesichert ist.
Auch die Sprache passt super zum Thema. Es geht um verschiedene Hilfsmittel, Begleitungen und Miskommunikation. Das alles wird artgerecht sprachlich übermittelt. Hervorzuheben ist dabei, dass die Sprache einfach gehalten ist. Das passt zum Thema Leben mit Behinderung.
Insgesamt bin ich vollumfänglich zufrieden. Die einzelnen Charaktere und die Sprache geben Einblicke in den Alltag von Menschen mit Behinderung und kann hoffentlich Barrieren senken. Von mir gibt es fünf Sterne.