Leseempfehlung

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tanjas buchgarten Avatar

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Die besondere Bedeutung des Buches liegt für mich deshalb nicht darin, dass hier eine allgemeingültige Wahrheit über Autismus erzählt wird, sondern darin, dass ein konkreter Mensch seine eigene Perspektive vermittelt.
Gerade deshalb stellt sich für mich die Frage, unter welchen Bedingungen diese individuelle Stimme entsteht und vermittelt wird.

mich ist das Buch ein guter Beitrag zu einer Diskussion darüber, wie gute, qualifizierte Unterstützungs- und Betreuungsangebote aussehen könnten, die Menschen mit Behinderungen nicht lediglich versorgen, sondern ihnen ein möglichst selbstbestimmtes und erfulltes Leben ermöglichen. Sehr gut herausgearbeitet ist, dass das Problem nicht ausschließlich bei den einzelnen Menschen liegt, sondern teilweise in strukturellen Bedingungen.
Die unterschiedlichen Perspektiven ergeben einen interessanten Einblick in mögliche Lebensrealitäten.
Besonders wertvoll finde ich, wie die Geschichte es immer wieder schafft mich als Leser dazu zu bringen mich mit den einzelnen angesprochenen Themen auseinanderzusetzen. Zu versuchen mich in ihre Lage hineinzuversetzen.