macht nachdenklich

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bblubber Avatar

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Was für ein ungewöhnliches Buch. Ich war zuerst mal fasziniert, dass der Autor an der gleichen Erkrankung wie seine zentrale Person leidet. Einen Menschen, der Autist ist und sich nicht in Worten ausdrücken kann. Der Autor hat es geschafft, zu studieren und sich trotzdem Gehör zu verschaffen.

Im Buch ist eine Tagesstätte für Menschen mit verschiedensten Behinderungen. Wir befinden uns in den USA, man sollte also nicht etwas erwarten, was es so in Europa geben würde. In weiten Teilen ist es eine Aufbewahrungsstätte in der man die Beeinträchtigten ruhig stellt, auf das Abstellgleist schiebt. Aus den Augen aus dem Sinn. Ohne Anspruch, dass sie lebensfähiger werden sollen.

Es wird aus mehreren Perspektiven erzählt. Alle sind mehr oder weniger Betreuer, leider sind keine Betroffenen dabei. Aber ich denke, dass ist vom Autor absichtlich so gewählt. Um vor Augen zu führen, was falsch läuft und wie die Behinderten ausgeliefert sind.

Das Buch hat mich berührt und zum Nachdenken gebracht.