Man kann nicht nicht kommunizieren
Erzählstruktur:
Der Roman wechselt kapitelweise zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her. Von den "Schützlingen" aus der Tagesstätte, über die Mitarbeiter/innen bis hin zu einer Person, die die Aussenwelt vertritt. Diese versteht nicht, was sie da sieht, möchte aber nach der Begegnung mit den "Schützlingen" mehr über sie und die Arbeit mit ihnen erfahren.
Thema Kommunikation:
Man kann nicht nicht kommunizieren (Watzlawick).
Der Autor beschreibt das Kommunikationsverhalten der "Schützlinge", auch wenn sie nonverbal kommunizieren. Da wäre z.B. Tom, der durch Blinzeln versucht mit der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen, scheitert aber an der fehlenden Wahrnehmung seiner Gegenüber.
Der Roman gibt einen möglichen realistischen Einblick in ein Tagesstrukturssystem, wo Finanzen knapp sind und unausgebildete Personen Jobs mit viel Verantwortung ausüben.
"Ich wollte den Lesern ein Gespür dafür geben, wie es ist, permanent unterschätzt und missverstanden zu werden." Die "Schützlinge" werden nicht gefördert und gefordert, sondern vielmehr aufbewahrt.
"Als wäre die Zeit für die, die nichts als Zeit haben, bedeutungslos. Ich glaube ja, es ist andersherum. Mit unserer Zeit wird so verschwenderisch umgegangen, da wir sie für das wertschätzen, was sie sein könnte, und nicht für ihre Leere." (S. 13)
Mein Fazit:
Ich arbeite beruflich mit Teenagern, die im Autismus-Spektrum sind. Mir hat das Buch gefallen, es lässt sich gut lesen. Die Einblicke in das mögliche Innenleben eines Menschen mit ASS, die unterschiedlichen Mitarbeiter, die Stärken und Schwächen der Tagesstätte sind realistisch dargestellt.
Einen Punkt Abzug gebe ich, weil die einzelnen Kapitel eher beschreibend sind und es keinen Roman mit einer sich entwickelnden Geschichte darstellt.
Der Roman wechselt kapitelweise zwischen verschiedenen Perspektiven hin und her. Von den "Schützlingen" aus der Tagesstätte, über die Mitarbeiter/innen bis hin zu einer Person, die die Aussenwelt vertritt. Diese versteht nicht, was sie da sieht, möchte aber nach der Begegnung mit den "Schützlingen" mehr über sie und die Arbeit mit ihnen erfahren.
Thema Kommunikation:
Man kann nicht nicht kommunizieren (Watzlawick).
Der Autor beschreibt das Kommunikationsverhalten der "Schützlinge", auch wenn sie nonverbal kommunizieren. Da wäre z.B. Tom, der durch Blinzeln versucht mit der Aussenwelt Kontakt aufzunehmen, scheitert aber an der fehlenden Wahrnehmung seiner Gegenüber.
Der Roman gibt einen möglichen realistischen Einblick in ein Tagesstrukturssystem, wo Finanzen knapp sind und unausgebildete Personen Jobs mit viel Verantwortung ausüben.
"Ich wollte den Lesern ein Gespür dafür geben, wie es ist, permanent unterschätzt und missverstanden zu werden." Die "Schützlinge" werden nicht gefördert und gefordert, sondern vielmehr aufbewahrt.
"Als wäre die Zeit für die, die nichts als Zeit haben, bedeutungslos. Ich glaube ja, es ist andersherum. Mit unserer Zeit wird so verschwenderisch umgegangen, da wir sie für das wertschätzen, was sie sein könnte, und nicht für ihre Leere." (S. 13)
Mein Fazit:
Ich arbeite beruflich mit Teenagern, die im Autismus-Spektrum sind. Mir hat das Buch gefallen, es lässt sich gut lesen. Die Einblicke in das mögliche Innenleben eines Menschen mit ASS, die unterschiedlichen Mitarbeiter, die Stärken und Schwächen der Tagesstätte sind realistisch dargestellt.
Einen Punkt Abzug gebe ich, weil die einzelnen Kapitel eher beschreibend sind und es keinen Roman mit einer sich entwickelnden Geschichte darstellt.