Nachvollziehbare Einblicke in die Gefühlswelt eines Autisten
Dieses Buch ist ungewöhnlich und gibt dem Leser Einsichten in die Gedanken- und Gefühlswelt nicht sprechender Autisten. Der Autor, selbst Autist, hat als einer von wenigen Betroffenen eine sehr gute Bildung genießen dürfen und macht es sich mit seinem Buch zur Aufgabe, anderen Menschen ein besseres Gefühl für Menschen mit dieser oder anderen Einschränkungen zu vermitteln. Er macht in seinen Texten deutlich, welche Verhaltensweisen ihn persönlich stören und dass Menschen mit Einschränkungen permanent unterschätzt werden.
Im Buch gibt er den unterschiedlichsten Personen eine Stimme, die in einer Tagesstätte namens Upward Bound zusammenkommen. Und das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche des Buches. Die Einsichten erscheinen allesamt realistisch, obwohl der Autor eigentlich nur für sich sprechen kann. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Erzähler bei sich bleibt und dadurch ein Romangefühl entstanden wäre. Die ständig wechselnden Perspektiven stören ein wenig den Lesefluss. Wenn man keine zusammenhängende Geschichte mit Anfang, Mitte und Schluss erwartet, ist das Buch sehr facettenreich und gibt interessante Einblicke in das Leben von Mitarbeitern und Schützlingen gleichermaßen. Es ist gut geschrieben, erzeugt aber - zumindest bei mir - keinen Suchteffekt, der mich drängt, das Ende zu erfahren. Dennoch insgesamt thematisch überzeugend.
Im Buch gibt er den unterschiedlichsten Personen eine Stimme, die in einer Tagesstätte namens Upward Bound zusammenkommen. Und das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche des Buches. Die Einsichten erscheinen allesamt realistisch, obwohl der Autor eigentlich nur für sich sprechen kann. Ich hätte mir jedoch gewünscht, dass der Erzähler bei sich bleibt und dadurch ein Romangefühl entstanden wäre. Die ständig wechselnden Perspektiven stören ein wenig den Lesefluss. Wenn man keine zusammenhängende Geschichte mit Anfang, Mitte und Schluss erwartet, ist das Buch sehr facettenreich und gibt interessante Einblicke in das Leben von Mitarbeitern und Schützlingen gleichermaßen. Es ist gut geschrieben, erzeugt aber - zumindest bei mir - keinen Suchteffekt, der mich drängt, das Ende zu erfahren. Dennoch insgesamt thematisch überzeugend.