Personenfülle, die den Überblick erschwert
Der Roman von Woody Brown „Ein ganz normales Wunder“ hat mich nicht wirklich überzeugt. Auf dem Cover wird er als „Ein Debüt der Extraklasse“ (New York Times) gelobt. Klar, der Autor ist „erster nicht-sprechender autistischer Absolvent der University of California.“ Das ist mehr als lobenswert. Chapeau!
Dennoch finde ich, muss man auch kritisieren dürfen.
Mich hat diese Darlegung der Personen, die in der Tagesstätte Upward Bound arbeiten oder dort untergebracht sind, nicht überzeugt. Es war für mich eine einzige Aneinanderreihung. Das Verbindende war zwar die Tagesstätte, aber das war´s denn auch. Viele Personen und ihre Alltagsgeschichten werden dargestellt, irgendwann verliert man den Überblick (weil es auch nicht wirklich den Leser packt). Den roten Faden habe ich vermisst- und den hätte man doch gut mit der Ich-Figur ziehen können.
Dennoch finde ich, muss man auch kritisieren dürfen.
Mich hat diese Darlegung der Personen, die in der Tagesstätte Upward Bound arbeiten oder dort untergebracht sind, nicht überzeugt. Es war für mich eine einzige Aneinanderreihung. Das Verbindende war zwar die Tagesstätte, aber das war´s denn auch. Viele Personen und ihre Alltagsgeschichten werden dargestellt, irgendwann verliert man den Überblick (weil es auch nicht wirklich den Leser packt). Den roten Faden habe ich vermisst- und den hätte man doch gut mit der Ich-Figur ziehen können.