Sensibilisiert

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lesemausu Avatar

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Der Klappentext und die Informationen über den Autor haben sofort meine Neugier geweckt. Das Buch erzählt von mehreren Menschen mit Behinderung und ihren Betreuern in einer Tagesstätte. Es zeigt ihren Alltag, ihre Gedanken, Herausforderungen und Beziehungen und macht deutlich, wie wichtig es ist, Menschen nicht aufgrund ihrer Behinderung zu unterschätzen.
Es behandelt wichtige Themen wie Vorurteile, Inklusion, Selbstbestimmung und einen respektvollen Umgang miteinander. Der ruhige, einfühlsame Schreibstil und die authentisch wirkenden Figuren haben mir gut gefallen. Die wechselnden Erzählperspektiven machen die Charaktere vielschichtig und zeigen dieselben Situationen aus unterschiedlichen Blickwinkeln, was ich sehr interessant fand.
Aktuell gibt es Kritik an der Authentizität des Romans, weil die verwendete Methode der gestützten Kommunikation (Facilitated Communication) wissenschaftlich stark umstritten ist.
Unabhängig davon empfinde ich das Buch als einen bewegenden Roman, der einen eindrucksvollen Einblick in die Lebenswelt von Menschen mit Behinderung gibt und zum Sensibilisieren anregt.