Tiefgründig

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butzel81 Avatar

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Der Roman „Ein ganz normales Wunder“ von Woody Brown hat mich restlos begeistert. Als erster nonverbaler Autist mit einem Abschluss an der University of California weckte der Autor schon vor dem ersten Umblättern meine Neugier auf seine Lebenswelt. Meine hohen Erwartungen wurden nicht enttäuscht: Das Buch ist hervorragend geschrieben, lässt sich flüssig lesen und fesselt durch einen bemerkenswerten Stil.Im Mittelpunkt steht Woody selbst. Da er nicht spricht, nutzt er eine spezielle Schreibtafel und die Unterstützung einer geschulten Begleitperson, um sich Gehör zu verschaffen. Besonders berührend schildert das Buch die hürdenreiche Reise zum Highschool-Abschluss und seinen Kampf, eine reguläre Schule statt einer Fördereinrichtung besuchen zu dürfen.Woodys Erlebnisse gehen unter die Haut – an vielen Stellen kamen mir vor Ergriffenheit die Tränen. Seine Zeilen sind so voller Empathie und Tiefgang formuliert, dass man gar nicht anders kann, als intensiv mitzufühlen. Dieses Werk schenkt uns eine wunderschöne, inspirierende Perspektive auf das Leben. Ein absolut lesenswertes Buch!