schmerzlich, aber auf ergreifende Art
ich war überrascht, wie leicht mir der Einstieg ins Buch trotz des recht schwierigen Themas gefallen ist. Alles rund um Claire Erkrankung wird fast schon mit nüchterner Rationalität betrachtet. vielleicht ist das, wenn die Krankheit irgendwann steter Begleiter ist und Hoffnung der Resignation vor dem Unvermeidlichen gewichen ist. Man merkt, dass die Figuren dem baldigen Sterben Claires nicht gleichgültig gegenüberstehen, aber sie haben sich damit abgefunden. Ich fands irgendwie interessant, dass Claire ihre Freundinnen als Weggefährten für das Ende auswählt, in der Leseprobe bahnt sich das gegen Ende ja schon so ein bisschen an, dass Claire zunehmend unter der Situation leidet. Eliot tut ja sein Bestes, das muss man ihm echt lassen und die Beziehung der beiden wirkt auch wahnsinnig stabil und gesund, aber ich kann mir vorstellen, dass so eine schwere Prozedur, die Behandlungen und dann das Unvermeidliche auch dafür sorgen, dass man sich wieder ein Stück weit distanziert. Bin gespannt, wie Eliot reagieren wird.
Liest sich super weg, würde gern weiterlesen
Liest sich super weg, würde gern weiterlesen