Beiseite geschoben...
...fühlt sich Eliot just in der Zeit, in der Claire - seine Ehefrau seit rund 40 Jahren - ihn doch am nötigsten brauchen sollte: nämlich am Ende ihres Lebensweges, denn sie ist schwer an Krebs erkrankt. Denn sie äußert einen für ihn unfassbaren Wunsch: sie möchte die letzten Tage, Wochen bzw. Monate bis zu ihrem leider unausweichlichen Tod nicht an seiner Seite, sondern an der ihrer Freundinnen verbringen - er soll sogar vorübergehend aus dem gemeinsamen Haus ausziehen!
Da der Roman aus Eliots Sicht geschrieben ist, ist es seine Gefühlswelt, sind es seine Bedürfnisse, Pläne, Absichten, Befürchtungen und Erkenntnisse, mit denen wir und durchgehend konfrontiert sehen und ich muss sagen, die Autorin nötigt ihren Leser:innen so einiges auf. Wir bekommen Eliots Wut, Verlassenheit, Unverständnis, seine Sehnsüchte und auch seine vermeintlich als rechtmäßig empfundenen Rechte gegenüber seiner Frau (nein, nicht im körperlichen Sinne, ganz und gar nicht) schonungslos und ungefiltert präsentiert.
Das machte es mir stellenweise schwer, weiterzulesen, Eliots Verhalten anzunehmen, gleichzeitig brachte ich ihm immer wieder größtes Verständnis entgegen. Eliot entblößt sich hier quasi gegenüber den Lesern, gibt sich ganz und gar Preis in dieser seiner Situation.
Natürlich ist es ein Familienroman, doch vor allem ist es das Porträt eines Mannes, der verlassen wird und weiß, dass er sich langfristig damit abfinden muss. Kurzfristig versucht er jedoch wieder und wieder, auf unterschiedlichste Weisen mit seiner Situation klarzukommen. Ein sehr anstrengender, aber auch wichtiger Roman!
Da der Roman aus Eliots Sicht geschrieben ist, ist es seine Gefühlswelt, sind es seine Bedürfnisse, Pläne, Absichten, Befürchtungen und Erkenntnisse, mit denen wir und durchgehend konfrontiert sehen und ich muss sagen, die Autorin nötigt ihren Leser:innen so einiges auf. Wir bekommen Eliots Wut, Verlassenheit, Unverständnis, seine Sehnsüchte und auch seine vermeintlich als rechtmäßig empfundenen Rechte gegenüber seiner Frau (nein, nicht im körperlichen Sinne, ganz und gar nicht) schonungslos und ungefiltert präsentiert.
Das machte es mir stellenweise schwer, weiterzulesen, Eliots Verhalten anzunehmen, gleichzeitig brachte ich ihm immer wieder größtes Verständnis entgegen. Eliot entblößt sich hier quasi gegenüber den Lesern, gibt sich ganz und gar Preis in dieser seiner Situation.
Natürlich ist es ein Familienroman, doch vor allem ist es das Porträt eines Mannes, der verlassen wird und weiß, dass er sich langfristig damit abfinden muss. Kurzfristig versucht er jedoch wieder und wieder, auf unterschiedlichste Weisen mit seiner Situation klarzukommen. Ein sehr anstrengender, aber auch wichtiger Roman!