Bewegend
Claire und Eliot sind seit 40 Jahren verheiratet. Sie haben immer zusammengehalten und zwei Kinder großgezogen, die beide etwas entfernt von ihnen leben. Nun steht fest, dass Claire ihrem Krebsleiden erlegen wird und dass die letzten Monate oder sogar nur noch Wochen ihres Lebens angebrochen sind. Eliot hat vorzeitig seinen Beruf aufgegeben, um sich voll und ganz um seine Frau kümmern zu können. Ein Palliativteam steht ihm dabei zur Seite. So weit so gut. Doch dann äußert Claire einen Wunsch: Sie möchte die letzten Wochen ihres Lebens nicht mit ihrem Mann Eliot verbringen, sondern mit ihren besten Freudinnen aus der Studentenzeit: Holly und Michelle. Ehe Eliot sich versieht, ziehe die beiden Frauen bei ihnen ein und er selbst wird in das Haus von Holly verfrachtet. Eliot versteht die Welt nicht mehr. Warum will seine Frau ihn nicht mehr um sich haben? Musss er ihr diesen Wunsch erfüllen oder darf er ruhig egoistisch sein und sich dagegen wehren? Heißt Claire zu lieben, sie loslassen zu müssen?
Die Geschichte wird konsequent aus der Perspektive von Eliot erzählt. Nach dem Klappentext hatte ich eher die Perspektive von Claire erwartet. Schade, dass ihre Sichtweise so wenig Raum einnimmt. Auch, was ihre Freundinnen darüber denken, muss man sich eher zusammenreimen. Der Schluss der Geschichte fällt mir zu knapp aus-
Das Cover ist zwar wunderschön, will aber nicht recht zum Inhalt des Buches passen. Der Erzählstil von Ann Parker hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt ruhig und eindrücklich. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen.
Ein sehr wichtiges Thema wird in diesem Buch angesprochen: Wie gehen Angehörige mit Menschen um, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden? Welchem Gedanken- und Gefühlschaos sind beide Seiten ausgeliefert? Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht und es ist auf jeden Fall lesenswert, wenn auch keine Lektüre für den Strandurlaub.
Die Geschichte wird konsequent aus der Perspektive von Eliot erzählt. Nach dem Klappentext hatte ich eher die Perspektive von Claire erwartet. Schade, dass ihre Sichtweise so wenig Raum einnimmt. Auch, was ihre Freundinnen darüber denken, muss man sich eher zusammenreimen. Der Schluss der Geschichte fällt mir zu knapp aus-
Das Cover ist zwar wunderschön, will aber nicht recht zum Inhalt des Buches passen. Der Erzählstil von Ann Parker hat mir sehr gut gefallen. Sie schreibt ruhig und eindrücklich. Das Buch lässt sich gut und flüssig lesen.
Ein sehr wichtiges Thema wird in diesem Buch angesprochen: Wie gehen Angehörige mit Menschen um, die sich in der letzten Phase ihres Lebens befinden? Welchem Gedanken- und Gefühlschaos sind beide Seiten ausgeliefert? Dieses Buch hat mich sehr nachdenklich gemacht und es ist auf jeden Fall lesenswert, wenn auch keine Lektüre für den Strandurlaub.