Claire und Eliot
Schon der 1. Satz dieses Romans macht unmissverständlich klar, dass hier ein Leben zu Ende geht, unwiderruflich. Claire ist austherapiert. Der Krebs hat gewonnen. Es ist nur noch eine Frage von Monaten, bis sie sterben wird.
Ihr Mann Eliot geht ganz selbstverständlich davon aus, dass er seine geliebte Frau pflegen wird bis zum Schluss, mit Unterstützung des Hospizdienstes und mit Hilfe seiner Kinder und den Freundinnen seiner Frau.
Verständlich, dass er verletzt und später auch wütend ist, als Claire den Wunsch äußert, diese letzte Zeit mit ihren Freundinnen verbringen zu wollen. Nach Jahren des Kümmerns wird er zum Besucher degradiert und soll bei Freundin Holly ins Haus ziehen, statt am Sterbebett seiner Frau sein zu können.
Ann Packer trifft in ihrer Geschichte immer genau den richtigen Ton. Ich konnte sowohl Eliot in seiner Not verstehen aber auch Claire‘s Wunsch irgendwie nachvollziehen. Wenn die Freundinnen mit ihr weinen, während der Ehemann krampfhaft versucht tapfer zu sein und nur im Stillen für sich die Verzweiflung zulässt, versteht man die Todkranke so gut.
Eliot wiederum wird durch den Wunsch seiner Frau gezwungen sich mit dem Danach auseinanderzusetzen. Ich fand es toll, dass er es schafft einen Freund ins Vertrauen zu ziehen und mit ihm die Situation zu besprechen.
Ich mochte alle Charaktere sehr. Es ist sehr traurig, dass Claire am Ende gehen muss, doch die Menschen, die sie in ihrem Leben um sich geschart hat, sind einfach nur wunderbar.
Die Geschichte ist hart und herzzerreißend. Und sie ist so gut durchdacht und wird sicher noch lange bei mir nachhallen.
Ich möchte sie von ganzem Herzen und uneingeschränkt empfehlen.
Ihr Mann Eliot geht ganz selbstverständlich davon aus, dass er seine geliebte Frau pflegen wird bis zum Schluss, mit Unterstützung des Hospizdienstes und mit Hilfe seiner Kinder und den Freundinnen seiner Frau.
Verständlich, dass er verletzt und später auch wütend ist, als Claire den Wunsch äußert, diese letzte Zeit mit ihren Freundinnen verbringen zu wollen. Nach Jahren des Kümmerns wird er zum Besucher degradiert und soll bei Freundin Holly ins Haus ziehen, statt am Sterbebett seiner Frau sein zu können.
Ann Packer trifft in ihrer Geschichte immer genau den richtigen Ton. Ich konnte sowohl Eliot in seiner Not verstehen aber auch Claire‘s Wunsch irgendwie nachvollziehen. Wenn die Freundinnen mit ihr weinen, während der Ehemann krampfhaft versucht tapfer zu sein und nur im Stillen für sich die Verzweiflung zulässt, versteht man die Todkranke so gut.
Eliot wiederum wird durch den Wunsch seiner Frau gezwungen sich mit dem Danach auseinanderzusetzen. Ich fand es toll, dass er es schafft einen Freund ins Vertrauen zu ziehen und mit ihm die Situation zu besprechen.
Ich mochte alle Charaktere sehr. Es ist sehr traurig, dass Claire am Ende gehen muss, doch die Menschen, die sie in ihrem Leben um sich geschart hat, sind einfach nur wunderbar.
Die Geschichte ist hart und herzzerreißend. Und sie ist so gut durchdacht und wird sicher noch lange bei mir nachhallen.
Ich möchte sie von ganzem Herzen und uneingeschränkt empfehlen.