Die Unberechenbarkeit der letzten Tage

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karens1 Avatar

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Claire hat Krebs im Endstadium. Anstatt ihres langjährigen Ehemanns wünscht sie sich ihre zwei besten Freundinnen an ihrer Seiten für die ihr noch verbleibende Zeit. Wird dieser Wunsch nicht gehört (unerhört) oder ist er empörend (unerhört)?
Die Geschichte wird aus der 3. Person erzählt, aber es dreht sich alles um den Ehemann und wie er mit dieser Situation umgeht. Ehrlich gesagt hatte ich mir hier vor allem die Frauensicht erwartet - die von Claire als auch die ihrer Freundinnen, aber hier bleibt man eher im Dunkeln.
Mir wurde bis zum Schluss nicht klar, was wirklich hinter Claires Wunsch steckt und ob die langjährige Ehe generell in einem Ungleichgewicht zwischen den Paaren war.
Deutlich wird jedoch wie nervenaufreibend und schmerzhaft eine solche Diagnose für die Betroffenen als auch Angehörigen ist. Und vielleicht zielt der Roman auch vor allem darauf ab, dass man seine letzten Tage schwer planen kann, bis man tatsächlich in der Situation ist.