Eine Geschichte, die zum Nachdenken anregt
Das Buch Ein unerhörter Wunsch hat mir wirklich gut gefallen. Trotz der sehr schweren Thematik ließ es sich angenehm und leicht lesen.
Ich habe etwas gebraucht, um damit warm zu werden, dass die gesamte Geschichte aus Elliots Perspektive erzählt wird. Zu Beginn hatte ich gehofft, auch Einblicke in Claires Gefühlswelt zu bekommen, um ihre Entscheidungen besser nachvollziehen zu können. Im Nachhinein fand ich diesen Erzählansatz jedoch sehr spannend, weil man als Leser selbst das Gefühl erlebt, ausgeschlossen zu sein und nie ganz ins Zentrum des Geschehens zu gelangen. Dadurch konnte ich sehr gut nachempfinden, wie sich Elliot die ganze Zeit über gefühlt haben muss.
Während man zu Beginn vor allem Mitgefühl mit Elliot empfindet, versteht man im Verlauf der Geschichte zunehmend, warum Claire sich vielleicht so entschieden hat und wie kontrollierend und einengend Elliots Verhalten auf sie gewirkt haben könnte. Die genauen Gründe für Claires Entscheidung bleiben letztlich offen, doch gerade diesen Interpretationsspielraum mochte ich sehr.
Insgesamt fand ich das Buch äußerst bereichernd. Es thematisiert zwischen den Zeilen die Probleme und Herausforderungen, die entstehen können, wenn ein Partner durch eine Pflegebedürftigkeit in hohem Maße vom anderen abhängig wird. Sehr eindrücklich zeigt der Roman, wie eine Beziehung, die von Liebe, Respekt und gegenseitigem Wohlwollen geprägt ist, durch eine solche Extremsituation im Kern verändert werden kann.
Einzig die Tatsache, dass ich mit Elliot als Protagonisten nicht richtig warm geworden bin, sowie die teilweise sehr ausführlichen Schilderungen seiner kulinarischen Experimente haben mich zeitweise etwas gestört. Insgesamt haben diese Kritikpunkte meinen positiven Gesamteindruck jedoch kaum geschmälert. Das Buch hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt und mich auch noch nach dem Lesen beschäftigt. Gerade weil es keine einfachen Antworten liefert, sondern Raum für eigene Interpretationen lässt, würde ich es definitiv weiterempfehlen.
Ich habe etwas gebraucht, um damit warm zu werden, dass die gesamte Geschichte aus Elliots Perspektive erzählt wird. Zu Beginn hatte ich gehofft, auch Einblicke in Claires Gefühlswelt zu bekommen, um ihre Entscheidungen besser nachvollziehen zu können. Im Nachhinein fand ich diesen Erzählansatz jedoch sehr spannend, weil man als Leser selbst das Gefühl erlebt, ausgeschlossen zu sein und nie ganz ins Zentrum des Geschehens zu gelangen. Dadurch konnte ich sehr gut nachempfinden, wie sich Elliot die ganze Zeit über gefühlt haben muss.
Während man zu Beginn vor allem Mitgefühl mit Elliot empfindet, versteht man im Verlauf der Geschichte zunehmend, warum Claire sich vielleicht so entschieden hat und wie kontrollierend und einengend Elliots Verhalten auf sie gewirkt haben könnte. Die genauen Gründe für Claires Entscheidung bleiben letztlich offen, doch gerade diesen Interpretationsspielraum mochte ich sehr.
Insgesamt fand ich das Buch äußerst bereichernd. Es thematisiert zwischen den Zeilen die Probleme und Herausforderungen, die entstehen können, wenn ein Partner durch eine Pflegebedürftigkeit in hohem Maße vom anderen abhängig wird. Sehr eindrücklich zeigt der Roman, wie eine Beziehung, die von Liebe, Respekt und gegenseitigem Wohlwollen geprägt ist, durch eine solche Extremsituation im Kern verändert werden kann.
Einzig die Tatsache, dass ich mit Elliot als Protagonisten nicht richtig warm geworden bin, sowie die teilweise sehr ausführlichen Schilderungen seiner kulinarischen Experimente haben mich zeitweise etwas gestört. Insgesamt haben diese Kritikpunkte meinen positiven Gesamteindruck jedoch kaum geschmälert. Das Buch hat mich nachhaltig zum Nachdenken angeregt und mich auch noch nach dem Lesen beschäftigt. Gerade weil es keine einfachen Antworten liefert, sondern Raum für eigene Interpretationen lässt, würde ich es definitiv weiterempfehlen.