Hat mich leider nicht gepackt
Das Buch: „ Ein unerhörter Wunsch“ von Ann Packer lässt mich etwas ratlos zurück. Die Hauptfigur ist Claire, die nach 9jährigem Kampf gegen den Krebs austherapiert ist. Mit Mitte 60 bereitet sie sich auf den Tod vor. Ihr zur Seite steht seit über 40 Jahren ihr Ehemann Eliot, der sie auch in den langen Jahren nach der Diagnose liebevoll umsorgt hat. Im Angesicht des Todes wünscht sie sich von ihren beiden besten Freundinnen betreut zu werden, die kurzer Hand bei ihr einziehen, Eliot wird ausquartiert und kann das Haus einer der Freundinnen nutzen. Auch nach Beendigung des Buches habe ich keine wirkliche Erklärung für diese Entscheidung Claires gefunden. Nun wird die Geschichte meistens aus der Perspektive von Eliot erzählt, der zwischen Verletztheit, Wut und Unverständnis schwankt und sich irgendwie versucht mit Claires letztem Wunsch zu arrangieren. Auch das Ende war für mich nicht schlüssig. Es tut mir sehr leid, aber trotz der traurigen Umstände, hat mich das Buch nicht berührt.