Letzte Wünsche
Ein unerhörter Wunsch von Ann Packer ist ein Buch über Sterben und Weiterleben, über letzte Wünsche und auch über bedingungslose Liebe.
Claire und Eliot sind seit fast 40 Jahren ein Paar. Seit Claires Krebserkrankung pflegt Eliot seine geliebte Frau hingebungsvoll. Nun sind die letzten Monate in Claires Leben angebrochen. Sie wird nur mehr palliativ behandelt, d. h. Medikamente werden gegen die Schmerzen verabreicht, nicht um therapeutisch zu wirken. Wie viel Zeit Claire noch bleibt, ist unklar. Eliot richtet sich darauf ein, dass er ab Herbst ohne Claire sein wird.
Eliot ist ein verlässlicher Partner und gibt durch die Pflege für Claire viel seiner eigenen Identität auf. Umso härter trifft ihn der "unerhörte Wunsch", den Claire sich als letzten Wunsch erbittet: in der letzten Phase ihres Lebens möchte sie von ihren beiden besten Freundinnen Holly und Michelle gepflegt und umsorgt werden. Für Eliot bricht eine Welt zusammen, er fühlt sich ausgeschlossen. Eifersucht und Kränkung sind Themen, die Eliot nun verarbeiten muss. In Rückblenden erfährt man viel über Eliots Innenleben und über die Vergangenheit beider Leben.
Ich hatte eine andere Geschichte erwartet. Ein Sterbedrama, in dem sich alles um Claire und ihre Bewältigung des Leidens dreht. Doch umso mehr bin ich positiv überrascht, dass Ann Packer einen feinfühligen Mann auf psychologische Weise porträtiert hat.
Mir hat diesen Buch wirklich gut gefallen. Es ist durchweg gut lesbar und bietet für ein schwieriges Thema keine schwarz-weiss Lösungen an.
Claire und Eliot sind seit fast 40 Jahren ein Paar. Seit Claires Krebserkrankung pflegt Eliot seine geliebte Frau hingebungsvoll. Nun sind die letzten Monate in Claires Leben angebrochen. Sie wird nur mehr palliativ behandelt, d. h. Medikamente werden gegen die Schmerzen verabreicht, nicht um therapeutisch zu wirken. Wie viel Zeit Claire noch bleibt, ist unklar. Eliot richtet sich darauf ein, dass er ab Herbst ohne Claire sein wird.
Eliot ist ein verlässlicher Partner und gibt durch die Pflege für Claire viel seiner eigenen Identität auf. Umso härter trifft ihn der "unerhörte Wunsch", den Claire sich als letzten Wunsch erbittet: in der letzten Phase ihres Lebens möchte sie von ihren beiden besten Freundinnen Holly und Michelle gepflegt und umsorgt werden. Für Eliot bricht eine Welt zusammen, er fühlt sich ausgeschlossen. Eifersucht und Kränkung sind Themen, die Eliot nun verarbeiten muss. In Rückblenden erfährt man viel über Eliots Innenleben und über die Vergangenheit beider Leben.
Ich hatte eine andere Geschichte erwartet. Ein Sterbedrama, in dem sich alles um Claire und ihre Bewältigung des Leidens dreht. Doch umso mehr bin ich positiv überrascht, dass Ann Packer einen feinfühligen Mann auf psychologische Weise porträtiert hat.
Mir hat diesen Buch wirklich gut gefallen. Es ist durchweg gut lesbar und bietet für ein schwieriges Thema keine schwarz-weiss Lösungen an.