Letzte Wünsche
Claire ist schwer an Krebs erkrankt und hat nach jahrelanger Behandlung nun das Endstadium erreicht, wird palliativ zu Hause betreut. Mit ihrem Mann Eliot ist sie seit etwa 40 Jahren verheiratet und äussert nun am Ende ihres Lebens ihm gegenüber den Wunsch, die letzte Zeit mit ihren beiden engsten Freundinnen verbringen zu wollen, Eliot soll aus derm gemeinsamen Haus ausziehen. Er ist zunächst wie vor den Kopf geschlagen, gibt aber nach. Während er über die Vergangenheit sinniert, erfährt man die Entwicklung des gemeinsamen Lebens, die der beiden mittlerweile erwachsenen Kinder und der Freundschaften zu Claires Freundinnen.
Das Buch hat mich insgesamt sehr nachdenklich und betroffen hinterlassen und die Frage aufgeworfen, welche Wünsche man einem sterbenskranken Menschen erfüllen sollte und welchen Anspruch oder Rechte vielleicht auch die Lebensbegleiter haben. Insgesamt hat mir hier Eliot sehr leid getan, es wurden aber auch hauptsächlich seine Gedanken thematisiert, mit ihm habe ich richtig mitgelitten. Zu Claire, obwohl sie eigentlich mein Mitleid verdient, konnte ich leider keinen richtigen Zugang finden. Ihre Motivation und ihre Gefühle blieben weitgehend unbekannt, ihre Freundinnen als auch beide Kinder Claires recht blass. Da hätte ich mir insgesamt bei dieser doch sehr anspruchvollen Thematik mehr Tiefe gewünscht, die auch Claire mehr in den Mittelpunkt gestellt hätte. So wurden hier für mich zu viele Möglichkeiten verschenkt, die hier durchaus besser hätten umgesetzt werden können.
Das Buch hat mich insgesamt sehr nachdenklich und betroffen hinterlassen und die Frage aufgeworfen, welche Wünsche man einem sterbenskranken Menschen erfüllen sollte und welchen Anspruch oder Rechte vielleicht auch die Lebensbegleiter haben. Insgesamt hat mir hier Eliot sehr leid getan, es wurden aber auch hauptsächlich seine Gedanken thematisiert, mit ihm habe ich richtig mitgelitten. Zu Claire, obwohl sie eigentlich mein Mitleid verdient, konnte ich leider keinen richtigen Zugang finden. Ihre Motivation und ihre Gefühle blieben weitgehend unbekannt, ihre Freundinnen als auch beide Kinder Claires recht blass. Da hätte ich mir insgesamt bei dieser doch sehr anspruchvollen Thematik mehr Tiefe gewünscht, die auch Claire mehr in den Mittelpunkt gestellt hätte. So wurden hier für mich zu viele Möglichkeiten verschenkt, die hier durchaus besser hätten umgesetzt werden können.