Man sollte vorsichtig sein beim Wünschen
"Ein unerhörter Wunsch“ von Ann Packer, mir bislang unbekannt, hat ein sehr ansprechend gestaltetes Cover, friedlich und ruhig anzusehen. Es sieht alles nach Idylle aus, drei Frauen, die sich, scheint es, gut verstehen. Dieses Bild widerspricht jedoch dem Inhalt dieses tiefgründigen Romans.
Claire, eine der Hauptprotagonistinnen, verheiratet, Kinder, ist unheilbar an Krebs erkrankt, medizinisch kann ihr nicht mehr geholfen werden. Ihr gutmütiger Ehemann Eliot, seit über 40 Jahren an Claires Seite, stellt sich darauf ein, dass er die letzten, ihr verbleibenden Monate mit ihr verbringt, es kommt jedoch alles ganz anders. “Unerhört“ anders. Claire möchte, dass ihr Ehemann auszieht, sie nur ab und an besuchen kommt; und dafür ihre beiden Freundinnen aus der Studentenzeit bei ihr einziehen. Für Eliot völlig unverständlich, aber er respektiert diesen Wunsch. Obwohl todkrank, ist es nicht immer einfach beim Lesen, für Claire uneingeschränkt Sympathie zu empfinden.
Der Schreibstil ist feinsinnig und einfühlsam ohne jedoch gefühlsduselig zu werden. Das Thema ist ein sehr ernstes, jedoch ist das Buch nicht durchgängig schwer und traurig geschrieben. Es regt jedoch auf alle Fälle sehr zum Nachdenken an. Man kommt den anderen Protagonisten ebenfalls näher, kann in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen und es eröffnen sich interessante, neue Gedankenwelten
Berührend und stark, von mir eine absolute Leseempfehlung, vier Sterne.
Claire, eine der Hauptprotagonistinnen, verheiratet, Kinder, ist unheilbar an Krebs erkrankt, medizinisch kann ihr nicht mehr geholfen werden. Ihr gutmütiger Ehemann Eliot, seit über 40 Jahren an Claires Seite, stellt sich darauf ein, dass er die letzten, ihr verbleibenden Monate mit ihr verbringt, es kommt jedoch alles ganz anders. “Unerhört“ anders. Claire möchte, dass ihr Ehemann auszieht, sie nur ab und an besuchen kommt; und dafür ihre beiden Freundinnen aus der Studentenzeit bei ihr einziehen. Für Eliot völlig unverständlich, aber er respektiert diesen Wunsch. Obwohl todkrank, ist es nicht immer einfach beim Lesen, für Claire uneingeschränkt Sympathie zu empfinden.
Der Schreibstil ist feinsinnig und einfühlsam ohne jedoch gefühlsduselig zu werden. Das Thema ist ein sehr ernstes, jedoch ist das Buch nicht durchgängig schwer und traurig geschrieben. Es regt jedoch auf alle Fälle sehr zum Nachdenken an. Man kommt den anderen Protagonisten ebenfalls näher, kann in ihre Gefühls- und Gedankenwelt eintauchen und es eröffnen sich interessante, neue Gedankenwelten
Berührend und stark, von mir eine absolute Leseempfehlung, vier Sterne.