Moralisches Dilemma im Angesicht des Todes?
Ein Roman, in den ich mit viel Neugier eingestiegen bin und dessen Themen auch in meinem inneren Diskurs einiges bewegt haben, denn er beherbegt essenzielle Fragen um den Tod und das Sterben.
Mir sind diese Themen nicht neu und ich habe teils von Beruf wegen und auch privat diesen Weg begleitet.
So begleitete ich nun Claire, die nach fast zehn Jahren Krebsbehandlung, mit immer neuen Komplikationen, austherapiert ist und sich zu Hause mit Unterstützung eines palliativen Teams ihrer verbleibenden Lebenserwartung stellt.
An ihrer Seite, besonders seit ihrer Diagnose, ist ihr fürsorglicher Mann Eliot.
Außerdem erhält Claire viel Unterstützung von ihren besten Freundinnen Holly und Michelle.
Und dann scheinbar plötzlich äußert Claire den Wunsch, die verbleibende Zeit mit eben diesen Freundinnen zu verbringen.
Und ab hier regnet es Fragen: Was ist mit Eliot? Woraus resultiert dieser Wunsch? Wo beginnt Egoismus und wo Selbstfürsorge?Wie viel Respekt zollt man einem ungewöhnlichen letzten Wunsch?…
Der Roman ist psychologisch und moralisch herausfordernd und stellt eigene Ansichten in Frage, was mir gut gefallen hat. Ebenso ist die Schilderung der Krebserkrankung im Endstadium mit allen schwierigen und belastenden Phasen sehr glaubwürdig und authentisch.
Auf zwischenmenschlicher Ebene fehlte mir die Tiefe, charakterlich sind die Figuren, außer Eliot, zu farblos und wenig beleuchtet und manchmal hält die Autorin sich mit nicht relevanten Nichtigkeiten auf.
Ein durchmischtes Leseerlebnis, solide, eingängig in der Sprache, aber ohne literarische Finesse. Voller bedeutsamer Fragen, deren Beantwortung nicht einfach sind, die aber auch leider kaum tiefer moralisch und philosophisch betrachtet werden.
Mir sind diese Themen nicht neu und ich habe teils von Beruf wegen und auch privat diesen Weg begleitet.
So begleitete ich nun Claire, die nach fast zehn Jahren Krebsbehandlung, mit immer neuen Komplikationen, austherapiert ist und sich zu Hause mit Unterstützung eines palliativen Teams ihrer verbleibenden Lebenserwartung stellt.
An ihrer Seite, besonders seit ihrer Diagnose, ist ihr fürsorglicher Mann Eliot.
Außerdem erhält Claire viel Unterstützung von ihren besten Freundinnen Holly und Michelle.
Und dann scheinbar plötzlich äußert Claire den Wunsch, die verbleibende Zeit mit eben diesen Freundinnen zu verbringen.
Und ab hier regnet es Fragen: Was ist mit Eliot? Woraus resultiert dieser Wunsch? Wo beginnt Egoismus und wo Selbstfürsorge?Wie viel Respekt zollt man einem ungewöhnlichen letzten Wunsch?…
Der Roman ist psychologisch und moralisch herausfordernd und stellt eigene Ansichten in Frage, was mir gut gefallen hat. Ebenso ist die Schilderung der Krebserkrankung im Endstadium mit allen schwierigen und belastenden Phasen sehr glaubwürdig und authentisch.
Auf zwischenmenschlicher Ebene fehlte mir die Tiefe, charakterlich sind die Figuren, außer Eliot, zu farblos und wenig beleuchtet und manchmal hält die Autorin sich mit nicht relevanten Nichtigkeiten auf.
Ein durchmischtes Leseerlebnis, solide, eingängig in der Sprache, aber ohne literarische Finesse. Voller bedeutsamer Fragen, deren Beantwortung nicht einfach sind, die aber auch leider kaum tiefer moralisch und philosophisch betrachtet werden.