Was bleibt am Schluss?
Claire hat Krebs und nur mehr wenige Monate Lebenszeit. Sie lebt mit ihrem Mann Elias in einem schönen Haus, ihre Kinder sind beide erwachsen. Die Tochter Abby ist verheiratet und lebt mit Mann und Töchtern weiter fort, auch der Sohn Josh ist nicht in der Nähe. Eliot kümmert sich um Claire, man kann sagen, dass sich das Leben in den letzten Jahren hauptsächlich um Claire und ihre Krankheit gedreht hat. Als ihre Freundinnen Holly und Michelle anreisen, äußert Claire den ungewöhnlichen Wunsch, dass Eliot ausziehen möge, sie wollte die letzten Wochen nur mit den Freundinnen verbringen. Als Begründung gibt sie an, dass sie das ebenso gemacht hätte, als damals eine andere Freundin erkrankt war, die sie bis zum Tod begleitet hätten. Eliot ist wie vor den Kopf gestoßen, doch er möchte den letzten Wunsch seiner Frau nicht abschlagen und zieht in Hollys Haus. Kurz darauf bemerkt er, das er auch als Besucher nicht willkommen ist ...
Das Buch war überhaupt nicht meins und hat mich richtig runtergezogen. Nich wegen der Krebserkrankung und dem drohenden Tod, sondern weil ich Claires Verhalten in keiner Weise nachvollziehen konnte. Die Geschichte ist in der dritten Person aber ausschließlich aus Eliots Sicht geschrieben, ich hatte tiefes Mitgefühl mit dem Mann. Dass die Partnerin es vorzieht, die letzte Zeit mit Freundinnen zu verbringen, anstatt mit dem Lebenspartner, war für mich unverständlich und traurig. Eliot leidet darunter und ich musste zeitweise das Buch weglegen, weil ich das Gefühl hatte, Claire schütteln zu müssen. Krankheit hin oder her, sie verhält sich egoistisch und verrückt. Leider erfährt man nichts von ihren Gedanken und Gefühlen, vielleicht hätte ich sie dann besser verstehen können, so konnte ich das nicht. Allerdings muss ich auch sagen, dass Eliot schwach wirkt, er nimmt alles hin, ohne sich wirklich zu wehren.
Die zwei Freundinnen blieben mir unsympathisch, zeitweise schien es, dass sie richtig Freude daran hatten, dass Eliot ausgeschlossen wurde und sie nun in Claires Leben die Nummer eins waren. Der Roman plätschert dahin, bleibt für mich oberflächlich, keine Gespräche, die die Eheleute näherbringen, wie es oft im Angesicht des nahenden Todes ist. Gegen Schluss tut Claire zusammen mit ihren Freundinnen etwas, das Eliot tief verletzt, weil er erneut ausgegrenzt wurde.
Ich begreife nicht, was uns die Autorin damit sagen wollte, denn eine Entwicklung der Figuren kann ich nicht feststellen.
Auch der Schluss blieb schwammig, es erschien mir, als wollte sich die Autorin mit dem »danach« nicht auseinandersetzen. Dieses Thema, das mich normalerweise tief berührt und das ich in vielen Büchern hautnah ergreifend erleben durfte, konnte mich hier nicht abholen.
Das Buch war überhaupt nicht meins und hat mich richtig runtergezogen. Nich wegen der Krebserkrankung und dem drohenden Tod, sondern weil ich Claires Verhalten in keiner Weise nachvollziehen konnte. Die Geschichte ist in der dritten Person aber ausschließlich aus Eliots Sicht geschrieben, ich hatte tiefes Mitgefühl mit dem Mann. Dass die Partnerin es vorzieht, die letzte Zeit mit Freundinnen zu verbringen, anstatt mit dem Lebenspartner, war für mich unverständlich und traurig. Eliot leidet darunter und ich musste zeitweise das Buch weglegen, weil ich das Gefühl hatte, Claire schütteln zu müssen. Krankheit hin oder her, sie verhält sich egoistisch und verrückt. Leider erfährt man nichts von ihren Gedanken und Gefühlen, vielleicht hätte ich sie dann besser verstehen können, so konnte ich das nicht. Allerdings muss ich auch sagen, dass Eliot schwach wirkt, er nimmt alles hin, ohne sich wirklich zu wehren.
Die zwei Freundinnen blieben mir unsympathisch, zeitweise schien es, dass sie richtig Freude daran hatten, dass Eliot ausgeschlossen wurde und sie nun in Claires Leben die Nummer eins waren. Der Roman plätschert dahin, bleibt für mich oberflächlich, keine Gespräche, die die Eheleute näherbringen, wie es oft im Angesicht des nahenden Todes ist. Gegen Schluss tut Claire zusammen mit ihren Freundinnen etwas, das Eliot tief verletzt, weil er erneut ausgegrenzt wurde.
Ich begreife nicht, was uns die Autorin damit sagen wollte, denn eine Entwicklung der Figuren kann ich nicht feststellen.
Auch der Schluss blieb schwammig, es erschien mir, als wollte sich die Autorin mit dem »danach« nicht auseinandersetzen. Dieses Thema, das mich normalerweise tief berührt und das ich in vielen Büchern hautnah ergreifend erleben durfte, konnte mich hier nicht abholen.