Wenn Liebe nicht reicht – und trotzdem genug ist
Das Cover ist schlicht und unaufgeregt – passt gut zum ruhigen, fast meditativen Ton der Geschichte, sticht aber nicht besonders heraus.
Inhaltlich: Claire ist todkrank. Sie und ihr Mann Eliot sind seit fast vierzig Jahren verheiratet. Und dann wünscht sich Claire an ihrer Seite nicht ihren Mann, sondern ihre besten Freundinnen Holly und Michelle. Das ist ein echt fieser, kluger Ausgangspunkt für einen Roman über Liebe, die nicht so funktioniert, wie man denkt. Packer erzählt das mit beachtlicher Leichtigkeit, obwohl es ein schweres Thema ist.
Der Schreibstil ist echt gut. Er ist leise, präzise und nie kitschig. Es geht nicht um großes Tamtam, sondern darum, genau hinzuschauen, ob es kleine Verletzungen oder Gesten gibt. Die Figuren wirken sehr glaubwürdig, vor allem Eliot. Sie reagieren nicht heroisch, sondern verletzt, eifersüchtig, großzügig, manchmal alles gleichzeitig.
Spannend ist auch, dass Packer eigentlich Kurzgeschichten schreibt – das merkt man an der Verdichtung der Szenen. Das Buch ist nichts für zwischendurch, aber es bleibt einem schon im Gedächtnis.
Inhaltlich: Claire ist todkrank. Sie und ihr Mann Eliot sind seit fast vierzig Jahren verheiratet. Und dann wünscht sich Claire an ihrer Seite nicht ihren Mann, sondern ihre besten Freundinnen Holly und Michelle. Das ist ein echt fieser, kluger Ausgangspunkt für einen Roman über Liebe, die nicht so funktioniert, wie man denkt. Packer erzählt das mit beachtlicher Leichtigkeit, obwohl es ein schweres Thema ist.
Der Schreibstil ist echt gut. Er ist leise, präzise und nie kitschig. Es geht nicht um großes Tamtam, sondern darum, genau hinzuschauen, ob es kleine Verletzungen oder Gesten gibt. Die Figuren wirken sehr glaubwürdig, vor allem Eliot. Sie reagieren nicht heroisch, sondern verletzt, eifersüchtig, großzügig, manchmal alles gleichzeitig.
Spannend ist auch, dass Packer eigentlich Kurzgeschichten schreibt – das merkt man an der Verdichtung der Szenen. Das Buch ist nichts für zwischendurch, aber es bleibt einem schon im Gedächtnis.