Ein Dorf, eine Auszeit und ganz viel Gefühl

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kathitintenkleks Avatar

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Das Cover vermittelt eine angenehme, warme Frühlingsstimmung. Der sanft geschwungene Titel harmoniert wunderbar mit der einladenden Bank, umgeben von zarten Frühlingsblumen, und macht direkt Lust auf die Geschichte.
Der Roman beginnt mitten im Geschehen: Ella steigt aus dem Zug und ich bin sofort an ihrer Seite. Genau dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch: Man erlebt alles unmittelbar mit und ist ganz nah am Leben der Protagonist*innen.

Im Rahmen einer Auszeit nimmt Ella das Angebot ihrer Tante an, ihr Haus zu hüten. Eigentlich möchte sie sich ganz auf ihre Malerei konzentrieren, doch sowohl ihre Tante als auch das Dorf haben andere Pläne.

Zwar wurde eine ähnliche Geschichte schon oft erzählt, doch jede Erzählweise verleiht ihr eine eigene Note. Besonders gefallen hat mir der warme, einfühlsame Schreibstil, der das Buch zu einem echten Wohlfühlroman macht.

Die beiden Hauptfiguren sind überzeugend und vielschichtig ausgearbeitet. Bei einigen Nebencharakteren bleibt noch etwas Raum für weitere Entwicklung. Die Handlung gestaltet sich abwechslungsreich, da unterschiedliche Themen aufgegriffen und miteinander verwoben werden.

Ich habe ein wenig gebraucht, um ganz in die Geschichte hineinzufinden, doch sobald ich angekommen war, fühlte ich mich wunderbar abgeholt.

Insgesamt hält der Roman, was der Titel verspricht, und bietet eine stimmungsvolle Auszeit zwischen Buchseiten.