Ein Einstieg, der unter die Haut geht

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mrs.may.reads Avatar

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Schon auf den ersten Seiten hat mich dieses Buch komplett geflasht. Als ich den Namen des Verstorbenen gelesen habe, hat mich das unerwartet tief getroffen, mein eigener Sohn trägt denselben Namen. Er ist noch im Kleinkindalter, aber genau dieser Moment hat mich emotional sofort abgeholt.

Ich bin nur so durch die Leseprobe geflogen, weil sich der Einstieg für mich unglaublich intensiv angefühlt hat. Besonders die Szene im Treppenhaus zwischen Nikolas und seiner Nachbarin wirken so nah und echt, dass ich das Gefühl hatte, selbst daneben zu stehen.

Auch die kleinen, alltäglichen Momente, wie die spontane Anfrage von Steffi, haben sich für mich total real angefühlt. Es ist diese Art von Geschichte, bei der ich denke: Das könnte genauso im echten Leben passieren.

Was mich zusätzlich fesselt, ist die Erzählweise: nicht nur das Danach, sondern auch der Blick in Nikolas eigene Geschichte. Diese Mischung verspricht für mich einen Roman, der gleichzeitig herzerwärmend und herzzerreißend ist.

Ich mag die Dynamik, ich mag die Figuren, sie sind mir jetzt schon sympathisch.

Und auch das Cover lässt mich nicht los: Diese Handbewegung wirkt wie eine Einladung, aber gleichzeitig spüre ich eine unterschwellige Spannung zwischen den beiden. Greift sie seine Hand? Genau das möchte ich unbedingt herausfinden.

Ich weiß jetzt schon: Dieses Buch möchte ich unbedingt weiterlesen.