Vom Treppenhausflirt zum Abschiedsschmerz

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hexenbücherei Avatar

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Das Cover mit den Silhouetten auf dem Geländer hat mich sofort gecatcht, weil es diese perfekte Mischung aus Sommervibe und Melancholie ausstrahlt. Der Schreibstil ist so direkt, man ist sofort drin in Rosas Gefühlschaos zwischen Silberbesteck und Umzugskartons. Besonders die Szene mit dem silbernen Schaumlöffel, den seine Mutter Ellen fast wie eine heilige Reliquie behandelt, ist so intensiv beschrieben, dass man die Beklemmung in der Küche richtig spüren kann.
Rosa ist eine mega authentische Protagonistin, die trotz ihrer Trauer diesen trockenen Humor behält, was man vor allem im Rückblick sieht, als sie Nikolas im Treppenhaus kennenlernt und ihn wegen seines Trainingsplans für den Iron Man aufzieht. Dass er sich dann als 'Random Dude' in ihr Handy einspeichert, ist so ein süßer Moment, der einen schmunzeln lässt. Aber das Rätsel um seinen Bruder Stefan in London machen mich jetzt richtig neugierig. Ich will unbedingt wissen, welche Facetten von Nikolas erst jetzt nach seinem Tod ans Licht kommen. Ich muss unbedingt weiterlesen.