Warum steht da Kakaopulver? Wenn ein Küchenschrank mehr Fragen als Antworten liefert.
Cover & Gestaltung:
Ich muss zugeben, ich bin eine totale Cover-Käuferin und dieses hier hat mich sofort gecatcht. Dieser starke Kontrast zwischen dem leuchtenden Pink, dem Gelb und dem tiefen Blau wirkt total modern, aber gleichzeitig liegt über der Szene auf dem Geländer so eine ganz feine Melancholie. Es sieht nach einem dieser Bücher aus, die man im Sommer mit an den See nimmt, aber dann merkt, dass viel mehr Tiefe darin steckt als nur eine lockere Romanze. Besonders die Silhouette des Paares hat was sehr Intimes, fast so, als würde man einen Moment beobachten, der eigentlich nur den beiden gehört. Es verspricht genau die Mischung aus Leichtigkeit und Herzschmerz, die ich beim Lesen so gerne mag.
Schreibstil & Atmosphäre:
Timothy Paul schreibt unglaublich nahbar und echt. Schon nach den ersten Sätzen im Prolog war ich mitten in Rosas Gefühlswelt. Der Schreibstil ist flüssig, modern und kommt ohne unnötigen Kitsch aus, was mir sehr gut gefällt. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre in Nikolas’ Wohnung. Man spürt förmlich diesen beklemmenden Kontrast zwischen der klinischen Sauberkeit der Räume und dem emotionalen Chaos, das Rosa und Ellen beim Ausräumen durchmachen. Die Art, wie der Autor kleine Details nutzt, wie das metallische Klappern des Schaumlöffels oder den Klang der hauchdünnen Weingläser, macht die Szenen extrem greifbar.
Charaktere & Erwartungen:
Rosa ist mir als Protagonistin sofort sympathisch. Ich mag ihre schlagfertige Art im Rückblick, als sie Nikolas im Treppenhaus kennenlernt, aber auch ihre verletzliche, fast schon pflichtbewusste Seite im Umgang mit seiner Mutter Ellen. Die Dynamik zwischen den beiden Frauen ist spannend, da ist so viel ungesagte Spannung und unterschiedliche Trauerarbeit im Raum. Ellen wirkt auf mich wie eine Frau, die durch Ordnung und materielle Dinge versucht, den Halt nicht zu verlieren, während Rosa eher davor flüchten möchte. Ich erwarte von dem Buch eine tiefgründige Geschichte darüber, wie man einen Menschen wirklich kennenlernt, vielleicht sogar erst dann, wenn er gar nicht mehr da ist.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, was es mit dem Kakaopulver und der mysteriösen Blechdose auf sich hat. Der Satz "Ich habe Dich zweimal kennengelernt" im Vorspann hat bei mir total eingeschlagen. Es deutet darauf hin, dass Nikolas Seiten hatte, die Rosa in ihrer kurzen gemeinsamen Zeit verborgen blieben. Die Leseprobe endet mit so einem starken Cliffhanger, dieser Vorahnung, dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist, dass ich das Buch am liebsten direkt komplett verschlungen hätte. Ich möchte herausfinden, welches Geheimnis Nikolas hütete und wie Rosa es schafft, aus seinem Schatten und dem Erbe seiner Mutter herauszutreten.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich dabei sein darf und weiterlesen darf.
Ich muss zugeben, ich bin eine totale Cover-Käuferin und dieses hier hat mich sofort gecatcht. Dieser starke Kontrast zwischen dem leuchtenden Pink, dem Gelb und dem tiefen Blau wirkt total modern, aber gleichzeitig liegt über der Szene auf dem Geländer so eine ganz feine Melancholie. Es sieht nach einem dieser Bücher aus, die man im Sommer mit an den See nimmt, aber dann merkt, dass viel mehr Tiefe darin steckt als nur eine lockere Romanze. Besonders die Silhouette des Paares hat was sehr Intimes, fast so, als würde man einen Moment beobachten, der eigentlich nur den beiden gehört. Es verspricht genau die Mischung aus Leichtigkeit und Herzschmerz, die ich beim Lesen so gerne mag.
Schreibstil & Atmosphäre:
Timothy Paul schreibt unglaublich nahbar und echt. Schon nach den ersten Sätzen im Prolog war ich mitten in Rosas Gefühlswelt. Der Schreibstil ist flüssig, modern und kommt ohne unnötigen Kitsch aus, was mir sehr gut gefällt. Besonders beeindruckt hat mich die Atmosphäre in Nikolas’ Wohnung. Man spürt förmlich diesen beklemmenden Kontrast zwischen der klinischen Sauberkeit der Räume und dem emotionalen Chaos, das Rosa und Ellen beim Ausräumen durchmachen. Die Art, wie der Autor kleine Details nutzt, wie das metallische Klappern des Schaumlöffels oder den Klang der hauchdünnen Weingläser, macht die Szenen extrem greifbar.
Charaktere & Erwartungen:
Rosa ist mir als Protagonistin sofort sympathisch. Ich mag ihre schlagfertige Art im Rückblick, als sie Nikolas im Treppenhaus kennenlernt, aber auch ihre verletzliche, fast schon pflichtbewusste Seite im Umgang mit seiner Mutter Ellen. Die Dynamik zwischen den beiden Frauen ist spannend, da ist so viel ungesagte Spannung und unterschiedliche Trauerarbeit im Raum. Ellen wirkt auf mich wie eine Frau, die durch Ordnung und materielle Dinge versucht, den Halt nicht zu verlieren, während Rosa eher davor flüchten möchte. Ich erwarte von dem Buch eine tiefgründige Geschichte darüber, wie man einen Menschen wirklich kennenlernt, vielleicht sogar erst dann, wenn er gar nicht mehr da ist.
Warum ich weiterlesen möchte:
Ich muss unbedingt wissen, was es mit dem Kakaopulver und der mysteriösen Blechdose auf sich hat. Der Satz "Ich habe Dich zweimal kennengelernt" im Vorspann hat bei mir total eingeschlagen. Es deutet darauf hin, dass Nikolas Seiten hatte, die Rosa in ihrer kurzen gemeinsamen Zeit verborgen blieben. Die Leseprobe endet mit so einem starken Cliffhanger, dieser Vorahnung, dass die Geschichte noch lange nicht vorbei ist, dass ich das Buch am liebsten direkt komplett verschlungen hätte. Ich möchte herausfinden, welches Geheimnis Nikolas hütete und wie Rosa es schafft, aus seinem Schatten und dem Erbe seiner Mutter herauszutreten.
Ich würde mich riesig freuen, wenn ich dabei sein darf und weiterlesen darf.