Eine berührende Idee, die nicht ganz trägt
„Eine Liebe ohne Sommer“ erzählt eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die mich sofort neugierig gemacht hat, gerade weil sie auf so außergewöhnliche Weise beginnt.
Nikolas stirbt, bevor Rosa ihn wirklich kennenlernt – und gerade dadurch beginnt ihre eigentliche Annäherung , nämlich erst nach seinem Tod. Diese Idee fand ich spannend und ich war neugierig wie der Roman sie umsetzt.
Der Einstieg fiel mir leicht. Ich konnte schnell in die Handlung eintauchen und fand mich gut in der Atmosphäre zurecht. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch die verschiedenen Figuren gezeichnet sind. Sie wirken glaubwürdig, haben Ecken und Kanten, und der lebendige Schreibstil macht es einfach, ihnen zu folgen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn ich emotional nicht ganz so warm mit ihnen wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. An manchen Stellen fehlte mir das gewisse Gefühl, das eine Liebesgeschichte wirklich unter die Haut gehen lässt.
Die Suche nach der Frage, wer Nikolas eigentlich war, bildet das emotionale Zentrum des Romans – und hier punktet die Geschichte eindeutig. Rosas Annäherung an einen Menschen, den sie erst im Nachhinein wirklich zu verstehen beginnt, ist ein spannender Ansatz. Gleichzeitig empfand ich einige Szenen als zu langatmig. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt sein dürfen; ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte gutgetan.
Insgesamt hatte ich nterhaltsame Lesestunden mit diesem etwas anderen Liebesroman. Die Idee bleibt originell, und der Stil ist angenehm zu lesen. Dennoch wird das Buch für mich nicht dauerhaft im Gedächtnis bleiben – dafür fehlte mir am Ende der emotionale Nachhall.
Nikolas stirbt, bevor Rosa ihn wirklich kennenlernt – und gerade dadurch beginnt ihre eigentliche Annäherung , nämlich erst nach seinem Tod. Diese Idee fand ich spannend und ich war neugierig wie der Roman sie umsetzt.
Der Einstieg fiel mir leicht. Ich konnte schnell in die Handlung eintauchen und fand mich gut in der Atmosphäre zurecht. Besonders gefallen hat mir, wie authentisch die verschiedenen Figuren gezeichnet sind. Sie wirken glaubwürdig, haben Ecken und Kanten, und der lebendige Schreibstil macht es einfach, ihnen zu folgen. Ich konnte mich gut in die Protagonisten hineinversetzen, auch wenn ich emotional nicht ganz so warm mit ihnen wurde, wie ich es mir gewünscht hätte. An manchen Stellen fehlte mir das gewisse Gefühl, das eine Liebesgeschichte wirklich unter die Haut gehen lässt.
Die Suche nach der Frage, wer Nikolas eigentlich war, bildet das emotionale Zentrum des Romans – und hier punktet die Geschichte eindeutig. Rosas Annäherung an einen Menschen, den sie erst im Nachhinein wirklich zu verstehen beginnt, ist ein spannender Ansatz. Gleichzeitig empfand ich einige Szenen als zu langatmig. Manche Passagen hätten für meinen Geschmack etwas straffer erzählt sein dürfen; ein paar Seiten weniger hätten der Geschichte gutgetan.
Insgesamt hatte ich nterhaltsame Lesestunden mit diesem etwas anderen Liebesroman. Die Idee bleibt originell, und der Stil ist angenehm zu lesen. Dennoch wird das Buch für mich nicht dauerhaft im Gedächtnis bleiben – dafür fehlte mir am Ende der emotionale Nachhall.