Eine Liebe ohne Sommer?

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schokoladengourmet Avatar

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Als Rosa per Zufall dem Sohn ihrer Nachbarin - Nikolas - im Treppenhaus begegnet, ist es um sie geschehen. Die Beiden stürzen sich in eine aufblühende Beziehung, die leider nicht über den Winter hinaus Bestand hat, denn Nikolas stirbt.
Durch die kurze, aber intensive Zeit ist Rosa hin- und hergerissen, was sie fühlen kann, darf und muss. Auch macht es ihr zu schaffen, dass es so viel in Nikolas' Leben gab, von dem sie nichts weiß. Deshalb versucht sie ihn, über den Tod hinaus noch einmal kennenzulernen.

Die Geschichte an sich fand ich super schön geschrieben, die Charaktere sind eindringlich und mit Tiefe geschrieben. Besonders gelungen fand ich, dass jede Figur für sich selbst einen Weg der Trauer finden muss.
Das Buch hat mir bis auf das total überspitzte Ende sehr gut gefallen. Allerdings war mir der Schlussteil wirklich zu viel, vor allem unter der Prämisse, dass Rosa gerade erst einen Umgang mit der Trauer gefunden hat. Auch den einen Plottwist (keine Sorge, ich bleibe spoilerfrei :)) im Epilog fand ich nicht passend irgendwie. Aber wie gesagt, ansonsten ein ganz tolles Buch!