Eine (Liebes-)Geschichte über Verlust und Erinnerungen

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annaaa Avatar

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Rosa lernt Nikolas an einem verregneten Tag kennen und verliebt sich Hals über Kopf in ihn. Doch bevor ihre gemeinsame Geschichte richtig beginnen kann, stirbt Nikolas plötzlich bei einem Unfall. Auf der Suche nach Antworten versucht Rosa herauszufinden, wer er wirklich war – und begegnet dabei Menschen, die ihn ganz anders kannten als sie selbst.

Der Schreibstil hat mir von Anfang an gut gefallen: flüssig, leicht und stellenweise wirklich witzig. Auch die eher kurzen Kapitel sowie die Gestaltung mit Notizbuchseiten, Nachrichten und Perspektivwechseln haben die Geschichte angenehm aufgelockert und dafür gesorgt, dass ich schnell durch die Seiten gekommen bin.

Besonders schön fand ich, dass es hier ausnahmsweise mal nicht um Krebs als Todesursache ging. Das hat die Geschichte irgendwie realistischer und gleichzeitig weniger „typisch traurig“ wirken lassen. Dass Nikolas relativ früh im Buch stirbt, hat mich trotzdem überrascht und der Geschichte direkt eine emotionale Tiefe gegeben.

Die Charaktere mochte ich insgesamt sehr gerne, vor allem Rosa. Einige Nebenfiguren oder Handlungsstränge wirkten auf mich zwar nicht immer komplett glaubwürdig, trotzdem konnte mich die Geschichte emotional erreichen. Besonders die Rückblicke in die Vergangenheit fand ich spannend, weil man dadurch Stück für Stück mehr über Nikolas erfährt und versteht, warum manche Dinge passiert sind.

Nicht alles am Ende konnte mich vollständig überzeugen, dennoch hat mich das Buch insgesamt berührt und gut unterhalten. Eine emotionale Geschichte über Liebe, Verlust und das Gefühl, einen Menschen vielleicht nie ganz gekannt zu haben.