Einen Menschen ohne ihn kennenlernen

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nähpummelchen Avatar

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Das war wirklich ein ganz anderer Liebesroman. Zunächst war die Art, wie sich Rosa und Nikolas kennengelernt haben, auf jeden Fall verträumt klassisch. Ein zaghaftes Flirten, ein aneinander Denken, ein langsames Verlieben. Doch bevor es so richtig losgehen konnte, stirbt Nikolas und lässt Rosa mit vielen Fragen zurück und mit vielen an sie gerichteten Erwartungen und einer sehr fordernden Schwiegermutter.
Nach seinem Tod versucht Rosa, ihren Freund noch weiter kennenzulernen, denn in der kurzen Zeit ihrer Beziehungen ist es noch zu keinen Begegnungen mit seinen Freunden gekommen. Stück für Stück macht sie Menschen aus Nikolas Vergangenheit ausfindig und möchte mehr über diesen Menschen erfahren und findet auch so allmählich in ihre eigene Trauer über das, was sie verloren hat, noch ehe es richtig begonnen hat.
Besonders ergreifend war am Ende die Trauerfeier für alle Menschen, denen Nikolas etwas bedeutet hat.
Das Buch ist sehr sanft und einfühlsam erzählt und geht mit der Trauerarbeit und dem Finden von Antworten sehr sensibel um. Es hinterlässt ein sehr warmes und wohliges Gefühl.